Augsburg (www.aktiencheck.de) - DARWIN-Aktienanalyse der GBC AG:
Matthias Greiffenberger und Cosmin Filker, Aktienanalysten der GBC AG, raten in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der DARWIN AG (ISIN: DE000A3C35W0, WKN: A3C35W, Ticker-Symbol: 7V0).
Wie erwartet, weise die DARWIN AG im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 einen starken Umsatzanstieg auf 54,30 Mio. EUR (Vj.: 25,29 Mio. EUR) aus. Im Kerngeschäftsfeld DNA-Testungen habe das Partnergeschäft, insbesondere die Zusammenarbeit mit 10x Health Systems, an Bedeutung gewonnen. Darüber hinaus hätten die selbst gegründeten Vertriebsgesellschaften Umsatzbeiträge geleistet, so dass in diesem Segment insgesamt ein Umsatzanstieg um 51,8% auf 11,38 Mio. EUR (Vj.: 7,50 Mio. EUR) erzielt worden sei. Deutlich stärker sei die Umsatzsteigerung im zweiten Segment, dem Pharma- und Medizinproduktehandel, gewesen: Hier hätten sich die Umsätze auf 42,93 Mio. EUR (Vj.: 17,80 Mio. EUR) mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung sei überwiegend anorganischer Natur gewesen, da erstmalig die MEDICOPHARM AG, ein Parallel- und Reimporteur von EU-Arzneimitteln, in den Konzernkreis einbezogen worden sei.
Die deutliche Umsatzsteigerung schlage sich nicht im EBITDA nieder, welches mit -6,88 Mio. EUR (Vj.: 35,79 Mio. EUR) deutlich unter dem Vorjahreswert gelegen habe. Der Wert des Vorjahres sei jedoch stark positiv beeinflusst worden durch sonstige betriebliche Erträge, die vornehmlich aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 50,91 Mio. EUR resultiert hätten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr seien Rückstellungsauflösungen in geringerem Umfang vorgenommen worden, sodass die sonstigen betrieblichen Erträge mit 7,34 Mio. EUR erheblich unter dem Vorjahreswert gelegen hätten. Die Analysten würden davon ausgehen, dass die Gesellschaften des Handelssegments nur einen geringen EBITDA-Beitrag geleistet hätten, während das Segment DNA-Testungen aufgrund der Anlaufphase sowie IT-Investitionen noch unterhalb der Gewinnschwelle liege.
Im Rahmen umfangreicher PCR-Testungen habe die DARWIN AG in den Jahren 2021 bis 2023 erhebliche Umsätze, Erträge sowie Liquiditätszuflüsse generiert. Dies habe die Gesellschaft in eine sehr komfortable Lage versetzt. Zum 31.12.2025 verfüge die DARWIN AG noch über ein Finanzanlagevermögen in Höhe von 79,32 Mio. EUR, bestehend aus liquiden Mitteln in Höhe von 12,53 Mio. EUR, Wertpapieren in Höhe von 40,49 Mio. EUR und langfristigen Finanzanlagen in Höhe von 26,30 Mio. EUR. Damit verfüge die Gesellschaft über einen hohen finanziellen Spielraum, um die notwendigen Erweiterungsinvestitionen (neue Produktionsstätte in Hallwang), anorganisches Wachstum sowie die Entwicklung neuer Produkte zu stemmen.
Mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts für das Jahr 2025 habe das Management von DARWIN die Ende Januar 2026 publizierten kurz- und mittelfristigen Planzahlen zurückgenommen. Für das laufende Geschäftsjahr werde nun ein moderater Umsatzanstieg (bisher: > 65 Mio. EUR) erwartet. Für eine konkrete Ergebnis-Guidance fehle der Gesellschaft aktuell die Sichtbarkeit für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres. Neben einem Sondereffekt (neue Werbealgorithmen von Meta) bei den Gesellschaften, die vom Online-Vertrieb abhängig seien, würden sich die Auswirkungen des Iran-Krieges auf das Partnergeschäft mit M42 nicht konkretisieren lassen. Dennoch würden aus Sicht des Vorstands die mittelfristigen Wachstumsaussichten intakt bleiben.
Angesichts der neuen Gegebenheiten hätten die Analysten ihre Prognosen angepasst und würden nun erwarten, dass die EBIT-Break-Even-Schwelle ab dem Geschäftsjahr 2027 überschritten werde. Insgesamt hätten die Analysten ihre bisherigen Prognosen um ein Jahr nach hinten korrigiert. Aufgrund ihrer Anpassungen im DCF-Bewertungsmodell hätten sie ein neues Kursziel in Höhe von 24,75 EUR (bisher: 30,00 EUR) ermittelt.
Matthias Greiffenberger und Cosmin Filker, Analysten der GBC AG, vergeben weiterhin das Rating "kaufen" für die DARWIN-Aktie. (Analyse vom 21.05.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (21.05.2026/ac/a/nw)
Matthias Greiffenberger und Cosmin Filker, Aktienanalysten der GBC AG, raten in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der DARWIN AG (ISIN: DE000A3C35W0, WKN: A3C35W, Ticker-Symbol: 7V0).
Wie erwartet, weise die DARWIN AG im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 einen starken Umsatzanstieg auf 54,30 Mio. EUR (Vj.: 25,29 Mio. EUR) aus. Im Kerngeschäftsfeld DNA-Testungen habe das Partnergeschäft, insbesondere die Zusammenarbeit mit 10x Health Systems, an Bedeutung gewonnen. Darüber hinaus hätten die selbst gegründeten Vertriebsgesellschaften Umsatzbeiträge geleistet, so dass in diesem Segment insgesamt ein Umsatzanstieg um 51,8% auf 11,38 Mio. EUR (Vj.: 7,50 Mio. EUR) erzielt worden sei. Deutlich stärker sei die Umsatzsteigerung im zweiten Segment, dem Pharma- und Medizinproduktehandel, gewesen: Hier hätten sich die Umsätze auf 42,93 Mio. EUR (Vj.: 17,80 Mio. EUR) mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung sei überwiegend anorganischer Natur gewesen, da erstmalig die MEDICOPHARM AG, ein Parallel- und Reimporteur von EU-Arzneimitteln, in den Konzernkreis einbezogen worden sei.
Die deutliche Umsatzsteigerung schlage sich nicht im EBITDA nieder, welches mit -6,88 Mio. EUR (Vj.: 35,79 Mio. EUR) deutlich unter dem Vorjahreswert gelegen habe. Der Wert des Vorjahres sei jedoch stark positiv beeinflusst worden durch sonstige betriebliche Erträge, die vornehmlich aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 50,91 Mio. EUR resultiert hätten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr seien Rückstellungsauflösungen in geringerem Umfang vorgenommen worden, sodass die sonstigen betrieblichen Erträge mit 7,34 Mio. EUR erheblich unter dem Vorjahreswert gelegen hätten. Die Analysten würden davon ausgehen, dass die Gesellschaften des Handelssegments nur einen geringen EBITDA-Beitrag geleistet hätten, während das Segment DNA-Testungen aufgrund der Anlaufphase sowie IT-Investitionen noch unterhalb der Gewinnschwelle liege.
Im Rahmen umfangreicher PCR-Testungen habe die DARWIN AG in den Jahren 2021 bis 2023 erhebliche Umsätze, Erträge sowie Liquiditätszuflüsse generiert. Dies habe die Gesellschaft in eine sehr komfortable Lage versetzt. Zum 31.12.2025 verfüge die DARWIN AG noch über ein Finanzanlagevermögen in Höhe von 79,32 Mio. EUR, bestehend aus liquiden Mitteln in Höhe von 12,53 Mio. EUR, Wertpapieren in Höhe von 40,49 Mio. EUR und langfristigen Finanzanlagen in Höhe von 26,30 Mio. EUR. Damit verfüge die Gesellschaft über einen hohen finanziellen Spielraum, um die notwendigen Erweiterungsinvestitionen (neue Produktionsstätte in Hallwang), anorganisches Wachstum sowie die Entwicklung neuer Produkte zu stemmen.
Mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts für das Jahr 2025 habe das Management von DARWIN die Ende Januar 2026 publizierten kurz- und mittelfristigen Planzahlen zurückgenommen. Für das laufende Geschäftsjahr werde nun ein moderater Umsatzanstieg (bisher: > 65 Mio. EUR) erwartet. Für eine konkrete Ergebnis-Guidance fehle der Gesellschaft aktuell die Sichtbarkeit für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres. Neben einem Sondereffekt (neue Werbealgorithmen von Meta) bei den Gesellschaften, die vom Online-Vertrieb abhängig seien, würden sich die Auswirkungen des Iran-Krieges auf das Partnergeschäft mit M42 nicht konkretisieren lassen. Dennoch würden aus Sicht des Vorstands die mittelfristigen Wachstumsaussichten intakt bleiben.
Angesichts der neuen Gegebenheiten hätten die Analysten ihre Prognosen angepasst und würden nun erwarten, dass die EBIT-Break-Even-Schwelle ab dem Geschäftsjahr 2027 überschritten werde. Insgesamt hätten die Analysten ihre bisherigen Prognosen um ein Jahr nach hinten korrigiert. Aufgrund ihrer Anpassungen im DCF-Bewertungsmodell hätten sie ein neues Kursziel in Höhe von 24,75 EUR (bisher: 30,00 EUR) ermittelt.
Matthias Greiffenberger und Cosmin Filker, Analysten der GBC AG, vergeben weiterhin das Rating "kaufen" für die DARWIN-Aktie. (Analyse vom 21.05.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (21.05.2026/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 21.05.2026. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.