Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Carnival-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Julian Weber vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Carnival Corporation (ISIN: PA1436583006, WKN: 120100, Ticker-Symbol: CVC1, NYSE-Symbol: CCL) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Carnival-Aktie habe seit August wieder ordentlich Boden gutgemacht und notiere nun kurz vor einem hartnäckigen Widerstand. Während sich die operativen Aussichten bessern und Analysten grünes Licht geben würden, gelte es für die Aktie, die Hürde jetzt zu nehmen, ansonsten stünde ein erneuter Abverkauf im Raum.
Zuletzt habe am Dienstag die Bank of America (BofA) ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 24,00 Dollar bekräftigt. Die Analysten der BofA hätten auf stabile Nachfragetrends sowie leichte positive Effekte durch Treibstoffpreise und Wechselkurse verwiesen, die diese Bewertung stützen würden.
Die Kreuzfahrtbranche verzeichne 2024 - dem ersten kompletten Jahr seit der Corona-Pandemie, in dem die Kapazitäten vollständig genutzt werden - normalisierte Trends. Daten aus Preisüberprüfungen sowie aggregierte Kredit- und Debitkartenzahlungen hätten zudem gezeigt, dass die Nachfrage stabil geblieben sei.
Die BofA habe daher ihre EBITDA- und EPS-Schätzungen für das Geschäftsjahr 2024 nach oben korrigiert. Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen erwarte die Bank nun 5,9 statt zuvor 5,8 Milliarden Dollar. Die Prognose für den Gewinn je Aktie sei um 5 Cent auf 1,23 Dollar angehoben worden.
Einen Einblick, wie es operativ laufe, werde Carnival am kommenden Montag geben, dann präsentiere der Kreuzfahrtriese seine Q3-Zahlen. Die Vorzeichen stünden aufgrund positiver Updates von Rivalen wie Royal Caribbean und Norwegian Cruise gut. Allerdings sollte Carnival auch unbedingt liefern.
Die Aktie stehe nämlich kurz vor einer hartnäckigen charttechnischen Hürde. Am späten Donnerstagnachmittag notiere der Titel bei rund 18,70 Dollar. Im knapp darüber liegenden Bereich von 19,20 bis 19,70 Dollar hätten sich die Bullen zuletzt mehrfach die Zähne ausgebissen. Sollte die Hürde infolge positiver Q3-Zahlen fallen, würden bei etwa 20,60 und 21,50 Dollar kleinere Widerstände warten. Würden diese überwunden, könnte die Aktie den Widerstand im Bereich des BofA-Kursziels anlaufen. Dort sei der Kurs im Februar 2022 abgeprallt.
Enttäusche Carnival mit seinen Zahlen, sei jedoch ein schärferer Rücksetzer wahrscheinlich. So könnte die Aktie bis ans untere Ende der jüngst ausgebildeten Seitwärtsrange bei rund 13,90 Dollar zurückfallen. Auf dem Weg dorthin lägen mit dem GD50 und dem GD200 bei 16,63 respektive 16,36 Dollar noch schwächere Unterstützungen.
Das Geschäftsumfeld für die Kreuzfahrtbranche habe sich zuletzt deutlich gebessert. Daher sei es wahrscheinlich, dass auch Carnival mit seinen Zahlen überzeuge. Gelinge das nicht, würde sich der Abwärtsdruck jedoch erhöhen.
Vor den Q3-Zahlen sollten Anleger kein Risiko eingehen, so Julian Weber von "Der Aktionär" zur Carnival-Aktie. "Der Aktionär" favorisiere in der Branche Konkurrent Royal Caribbean. (Analyse vom 26.09.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (26.09.2024/ac/a/n)
Julian Weber vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Carnival Corporation (ISIN: PA1436583006, WKN: 120100, Ticker-Symbol: CVC1, NYSE-Symbol: CCL) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Carnival-Aktie habe seit August wieder ordentlich Boden gutgemacht und notiere nun kurz vor einem hartnäckigen Widerstand. Während sich die operativen Aussichten bessern und Analysten grünes Licht geben würden, gelte es für die Aktie, die Hürde jetzt zu nehmen, ansonsten stünde ein erneuter Abverkauf im Raum.
Zuletzt habe am Dienstag die Bank of America (BofA) ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 24,00 Dollar bekräftigt. Die Analysten der BofA hätten auf stabile Nachfragetrends sowie leichte positive Effekte durch Treibstoffpreise und Wechselkurse verwiesen, die diese Bewertung stützen würden.
Die Kreuzfahrtbranche verzeichne 2024 - dem ersten kompletten Jahr seit der Corona-Pandemie, in dem die Kapazitäten vollständig genutzt werden - normalisierte Trends. Daten aus Preisüberprüfungen sowie aggregierte Kredit- und Debitkartenzahlungen hätten zudem gezeigt, dass die Nachfrage stabil geblieben sei.
Die BofA habe daher ihre EBITDA- und EPS-Schätzungen für das Geschäftsjahr 2024 nach oben korrigiert. Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen erwarte die Bank nun 5,9 statt zuvor 5,8 Milliarden Dollar. Die Prognose für den Gewinn je Aktie sei um 5 Cent auf 1,23 Dollar angehoben worden.
Einen Einblick, wie es operativ laufe, werde Carnival am kommenden Montag geben, dann präsentiere der Kreuzfahrtriese seine Q3-Zahlen. Die Vorzeichen stünden aufgrund positiver Updates von Rivalen wie Royal Caribbean und Norwegian Cruise gut. Allerdings sollte Carnival auch unbedingt liefern.
Die Aktie stehe nämlich kurz vor einer hartnäckigen charttechnischen Hürde. Am späten Donnerstagnachmittag notiere der Titel bei rund 18,70 Dollar. Im knapp darüber liegenden Bereich von 19,20 bis 19,70 Dollar hätten sich die Bullen zuletzt mehrfach die Zähne ausgebissen. Sollte die Hürde infolge positiver Q3-Zahlen fallen, würden bei etwa 20,60 und 21,50 Dollar kleinere Widerstände warten. Würden diese überwunden, könnte die Aktie den Widerstand im Bereich des BofA-Kursziels anlaufen. Dort sei der Kurs im Februar 2022 abgeprallt.
Enttäusche Carnival mit seinen Zahlen, sei jedoch ein schärferer Rücksetzer wahrscheinlich. So könnte die Aktie bis ans untere Ende der jüngst ausgebildeten Seitwärtsrange bei rund 13,90 Dollar zurückfallen. Auf dem Weg dorthin lägen mit dem GD50 und dem GD200 bei 16,63 respektive 16,36 Dollar noch schwächere Unterstützungen.
Das Geschäftsumfeld für die Kreuzfahrtbranche habe sich zuletzt deutlich gebessert. Daher sei es wahrscheinlich, dass auch Carnival mit seinen Zahlen überzeuge. Gelinge das nicht, würde sich der Abwärtsdruck jedoch erhöhen.
Vor den Q3-Zahlen sollten Anleger kein Risiko eingehen, so Julian Weber von "Der Aktionär" zur Carnival-Aktie. "Der Aktionär" favorisiere in der Branche Konkurrent Royal Caribbean. (Analyse vom 26.09.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (26.09.2024/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 26.09.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.