Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Carnival-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Carnival Corporation (ISIN: PA1436583006, WKN: 120100, Ticker-Symbol: CVC1, NYSE-Symbol: CCL) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Carnival sorge am Freitag mit seinem Q4-Zahlenwerk für Furore. Der US-Kreuzfahrt-Gigant habe sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Markterwartungen schlagen können. Hohe Preise und starke Nachfrage seien die Treiber gewesen. Und: Das Unternehmen verzeichne bei einer wichtigen Kennziffer einen neuen Rekordwert.
Für das vierte Geschäftsquartal (per Ende November) habe Carnival Umsätze in Höhe von 5,9 Milliarden Dollar ausgewiesen. Damit seien die Erwartungen der Wall Street übertroffen worden, die lediglich bei 5,8 Milliarden Dollar gelegen hätten. Noch größer sei die Überraschung allerdings beim Ergebnis ausgefallen. Im Jahresvergleich sei der Gewinn auf 186 Millionen Dollar beziehungsweise 0,14 Dollar pro Aktie gestiegen, gegenüber einem Verlust 0,70 Dollar pro Aktie im vierten Quartal des Vorjahres. Analysten seien im Vorfeld lediglich von einem Überschuss von 0,07 Dollar je Aktie ausgegangen.
Die gesamten Kundeneinlagen hätten im vierten Quartal einen Rekordwert von 6,8 Milliarden US-Dollar erreicht und damit den bisherigen Rekordwert von 6,4 Milliarden US-Dollar übertroffen, was das Wachstum sowohl bei den Ticketpreisen als auch bei den Verkäufen an Bord vor der Kreuzfahrt widerspiegele. "Mit bereits fast zwei Dritteln der Buchungen für 2025 sehen wir einem weiteren Jahr mit einer deutlichen Ertragssteigerung entgegen, die die bisherigen Wachstumsraten übertrifft", so Carnival-Boss Josh Weinstein.
Auch bei der Schuldenreduktion mache Carnival Fortschritte. Im Jahr 2024 habe das Unternehmen vorzeitig 3,3 Milliarden Dollar getilgt, womit sich die Gesamtsumme der vorzeitigen Rückzahlungen seit Anfang 2023 auf 7,3 Milliarden Dollar erhöht habe. Zudem habe Carnival seinen Schuldenstand seit dem Höchststand im Januar 2023 um mehr als acht Milliarden Dollar gesenkt und das Jahr mit einer Gesamtschuld von 27,5 Milliarden Dollar abgeschlossen. Laut CEO Weinstein habe der weitere Schuldenabbau und die damit einhergehende Verringerung der Zinsaufwendungen oberste Priorität.
Carnival habe geliefert und könne auch in Sachen Schuldenabbau punkten. Und: Mit einem 2025er KGV von 14 seien die Aktien des US-Marktführers im Vergleich zum historischen Zehn-Jahres-Schnitt von 24 weiterhin attraktiv bewertet.
Investierte Anleger bleiben am besten einfach an Bord, so Carsten Kaletta von "Der Aktionär". (Analyse vom 20.12.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (20.12.2024/ac/a/n)
Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Carnival Corporation (ISIN: PA1436583006, WKN: 120100, Ticker-Symbol: CVC1, NYSE-Symbol: CCL) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Carnival sorge am Freitag mit seinem Q4-Zahlenwerk für Furore. Der US-Kreuzfahrt-Gigant habe sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Markterwartungen schlagen können. Hohe Preise und starke Nachfrage seien die Treiber gewesen. Und: Das Unternehmen verzeichne bei einer wichtigen Kennziffer einen neuen Rekordwert.
Für das vierte Geschäftsquartal (per Ende November) habe Carnival Umsätze in Höhe von 5,9 Milliarden Dollar ausgewiesen. Damit seien die Erwartungen der Wall Street übertroffen worden, die lediglich bei 5,8 Milliarden Dollar gelegen hätten. Noch größer sei die Überraschung allerdings beim Ergebnis ausgefallen. Im Jahresvergleich sei der Gewinn auf 186 Millionen Dollar beziehungsweise 0,14 Dollar pro Aktie gestiegen, gegenüber einem Verlust 0,70 Dollar pro Aktie im vierten Quartal des Vorjahres. Analysten seien im Vorfeld lediglich von einem Überschuss von 0,07 Dollar je Aktie ausgegangen.
Die gesamten Kundeneinlagen hätten im vierten Quartal einen Rekordwert von 6,8 Milliarden US-Dollar erreicht und damit den bisherigen Rekordwert von 6,4 Milliarden US-Dollar übertroffen, was das Wachstum sowohl bei den Ticketpreisen als auch bei den Verkäufen an Bord vor der Kreuzfahrt widerspiegele. "Mit bereits fast zwei Dritteln der Buchungen für 2025 sehen wir einem weiteren Jahr mit einer deutlichen Ertragssteigerung entgegen, die die bisherigen Wachstumsraten übertrifft", so Carnival-Boss Josh Weinstein.
Auch bei der Schuldenreduktion mache Carnival Fortschritte. Im Jahr 2024 habe das Unternehmen vorzeitig 3,3 Milliarden Dollar getilgt, womit sich die Gesamtsumme der vorzeitigen Rückzahlungen seit Anfang 2023 auf 7,3 Milliarden Dollar erhöht habe. Zudem habe Carnival seinen Schuldenstand seit dem Höchststand im Januar 2023 um mehr als acht Milliarden Dollar gesenkt und das Jahr mit einer Gesamtschuld von 27,5 Milliarden Dollar abgeschlossen. Laut CEO Weinstein habe der weitere Schuldenabbau und die damit einhergehende Verringerung der Zinsaufwendungen oberste Priorität.
Carnival habe geliefert und könne auch in Sachen Schuldenabbau punkten. Und: Mit einem 2025er KGV von 14 seien die Aktien des US-Marktführers im Vergleich zum historischen Zehn-Jahres-Schnitt von 24 weiterhin attraktiv bewertet.
Investierte Anleger bleiben am besten einfach an Bord, so Carsten Kaletta von "Der Aktionär". (Analyse vom 20.12.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (20.12.2024/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 20.12.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.