Schwarzach am Main (www.aktiencheck.de) - Carl Zeiss Meditec-Aktienanalyse von "ZertifikateJournal":
Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec (ISIN: DE0005313704, WKN: 531370, Ticker-Symbol: AFX, NASDAQ OTC-Symbol: CZMWF) ist mit einem Gewinneinbruch ins neue Geschäftsjahr gestartet, so die Experten vom "ZertifikateJournal" in einer aktuellen Ausgabe.
Das EBITA sei im ersten Quartal 2024/25 trotz Kostensenkungen von 46 auf 35,2 Mio. Euro gesunken. Unter dem Strich sei der auf die Aktionäre entfallende Gewinn sogar um fast 60 Prozent auf 15,7 Mio. Euro eingebrochen. Diese Entwicklung sei neben der Kaufzurückhaltung auch Preisrückgängen bei Intraokularlinsen in China sowie negativen Effekten durch einige Modellwechsel geschuldet gewesen, habe der Konzern erklärt. Auch die Umsatzentwicklung habe nicht gerade für Begeisterung gesorgt: Zwar seien die Einnahmen dank der Übernahme des niederländischen Wettbewerbers Dutch Ophthalmic Research Center um gut drei Prozent auf 490,5 Mio. Euro geklettert. Ohne Währungs- und Akquisitionseffekte seien die Erlöse jedoch mit minus 7,3 Prozent rückläufig gewesen. Da habe auch nicht geholfen, dass der Auftragseingang um mehr als ein Drittel angezogen habe und das Management angesichts dessen davon ausgehe, "in den kommenden Monaten wieder zu solidem organischen Wachstum zurückzukehren" und daher seine Jahresprognose bestätigt habe. Die Aktie sei deutlich unter Druck geraten. Auch Analysten hätten alles andere als begeistert reagiert. Die Zahlen des Medizintechnikkonzerns zum ersten Geschäftsquartal hätten einen anhaltenden Gegenwind aus China belegt, habe etwa Sam England von der Privatbank Berenberg geschrieben. Die Margenschwäche lasse den Ausblick herausfordernder erscheinen. Er habe daher die Aktie auf "hold" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Die meisten anderen Analysten würden dem Papier trotz der Verluste im vergangenen Jahr ebenfalls keine großen Sprünge zutrauen. (Ausgabe 7/2025) (20.02.2025/ac/a/t)
Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec (ISIN: DE0005313704, WKN: 531370, Ticker-Symbol: AFX, NASDAQ OTC-Symbol: CZMWF) ist mit einem Gewinneinbruch ins neue Geschäftsjahr gestartet, so die Experten vom "ZertifikateJournal" in einer aktuellen Ausgabe.
Das EBITA sei im ersten Quartal 2024/25 trotz Kostensenkungen von 46 auf 35,2 Mio. Euro gesunken. Unter dem Strich sei der auf die Aktionäre entfallende Gewinn sogar um fast 60 Prozent auf 15,7 Mio. Euro eingebrochen. Diese Entwicklung sei neben der Kaufzurückhaltung auch Preisrückgängen bei Intraokularlinsen in China sowie negativen Effekten durch einige Modellwechsel geschuldet gewesen, habe der Konzern erklärt. Auch die Umsatzentwicklung habe nicht gerade für Begeisterung gesorgt: Zwar seien die Einnahmen dank der Übernahme des niederländischen Wettbewerbers Dutch Ophthalmic Research Center um gut drei Prozent auf 490,5 Mio. Euro geklettert. Ohne Währungs- und Akquisitionseffekte seien die Erlöse jedoch mit minus 7,3 Prozent rückläufig gewesen. Da habe auch nicht geholfen, dass der Auftragseingang um mehr als ein Drittel angezogen habe und das Management angesichts dessen davon ausgehe, "in den kommenden Monaten wieder zu solidem organischen Wachstum zurückzukehren" und daher seine Jahresprognose bestätigt habe. Die Aktie sei deutlich unter Druck geraten. Auch Analysten hätten alles andere als begeistert reagiert. Die Zahlen des Medizintechnikkonzerns zum ersten Geschäftsquartal hätten einen anhaltenden Gegenwind aus China belegt, habe etwa Sam England von der Privatbank Berenberg geschrieben. Die Margenschwäche lasse den Ausblick herausfordernder erscheinen. Er habe daher die Aktie auf "hold" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Die meisten anderen Analysten würden dem Papier trotz der Verluste im vergangenen Jahr ebenfalls keine großen Sprünge zutrauen. (Ausgabe 7/2025) (20.02.2025/ac/a/t)
Archivbeitrag vom 20.02.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.