Hamburg (www.aktiencheck.de) - Cantourage-Aktienanalyse von der Montega AG:
Tim Kruse, Aktienanalyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der Cantourage Group SE (ISIN: DE000A3DSV01, WKN: A3DSV0, Ticker-Symbol: HIGH).
Cantourage habe kürzlich auf den Hamburger Investorentagen sein Geschäftsmodell vorgestellt und einen Einblick in die aktuelle Unternehmensentwicklung gegeben.
Der Markt für medizinischen Cannabis in Deutschland bleibe auf Wachstumskurs, getrieben durch eine steigende Akzeptanz bei Ärzten und Patienten sowie die fortschreitende Verlagerung des Konsums vom Schwarzmarkt in den legalen Bereich. Diese positive Marktentwicklung spiegele sich deutlich in den Zahlen von Cantourage wider: Der Quartalsumsatz in Q4 habe sich im Vergleich zum ersten Quartal 2024 mehr als verdreifacht. Kruse gehe davon aus, dass sich die Umsätze im ersten Quartal 2025 auf einem vergleichbaren Niveau bewegen würden. Entsprechend erwarte Kruse weiterhin hohe Wachstumsraten bei Umsatz und EBITDA im Vergleich zum Vorjahresquartal.
Die starke operative Performance von Cantourage werde derzeit von der anhaltenden politischen Diskussion um das Cannabisgesetz (CanG) überlagert. Diese konzentriere sich jedoch primär auf Säule 1 (nicht-kommerzieller Anbau und Cannabis-Clubs), während medizinisches Cannabis nach Erachten des Analysten parteiübergreifend unstrittig sein dürfte. Das größte Risiko sehe Kruse weiterhin in einer möglichen Rückstufung von Cannabis als Betäubungsmittel, was die Verschreibungsprozesse wieder erschweren könnte. In der Praxis dürfte eine Rückkehr zum "alten" Modell jedoch deutlich komplexer sein, als es die Aussagen der CDU/CSU vermuten ließen. Zum einen wäre die Union voraussichtlich auf einen Koalitionspartner aus den ehemaligen Ampel-Parteien angewiesen, die sich in ihren Wahlprogrammen zur aktuellen Rechtslage bekannt hätten. Zudem würde eine vollständige Rücknahme von Säule 1 eine Klagewelle von Cannabis-Club-Betreibern und Privatpersonen nach sich ziehen, die auf Basis geltenden Rechts gehandelt und investiert hätten.
Kruse halte eine vollständige Rückkehr zum Modell vor dem 1. April 2024 für politisch eher unwahrscheinlich und in der Umsetzung schwieriger, als im Wahlkampf propagiert worden sei. Der Markt für medizinisches Cannabis wäre hiervon nach Erachten des Analysten ohnehin nicht betroffen bzw. nur mit einer erneuten Erschwernis bei der Beschaffung einer Verordnung verbunden. Dennoch dürfte die Aktie kurzfristig stärker von der politischen Diskussion als von der fundamentalen Entwicklung beeinflusst werden.
Tim Kruse, Analyst der Montega AG, erwartet jedoch, dass sich die operative Dynamik weiterhin positiv entwickelt und bekräftigt seine Kaufempfehlung für die Cantourage-Aktie sowie das Kursziel von 12,00 EUR. (Analyse vom 19.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (19.02.2025/ac/a/nw)
Tim Kruse, Aktienanalyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der Cantourage Group SE (ISIN: DE000A3DSV01, WKN: A3DSV0, Ticker-Symbol: HIGH).
Cantourage habe kürzlich auf den Hamburger Investorentagen sein Geschäftsmodell vorgestellt und einen Einblick in die aktuelle Unternehmensentwicklung gegeben.
Der Markt für medizinischen Cannabis in Deutschland bleibe auf Wachstumskurs, getrieben durch eine steigende Akzeptanz bei Ärzten und Patienten sowie die fortschreitende Verlagerung des Konsums vom Schwarzmarkt in den legalen Bereich. Diese positive Marktentwicklung spiegele sich deutlich in den Zahlen von Cantourage wider: Der Quartalsumsatz in Q4 habe sich im Vergleich zum ersten Quartal 2024 mehr als verdreifacht. Kruse gehe davon aus, dass sich die Umsätze im ersten Quartal 2025 auf einem vergleichbaren Niveau bewegen würden. Entsprechend erwarte Kruse weiterhin hohe Wachstumsraten bei Umsatz und EBITDA im Vergleich zum Vorjahresquartal.
Die starke operative Performance von Cantourage werde derzeit von der anhaltenden politischen Diskussion um das Cannabisgesetz (CanG) überlagert. Diese konzentriere sich jedoch primär auf Säule 1 (nicht-kommerzieller Anbau und Cannabis-Clubs), während medizinisches Cannabis nach Erachten des Analysten parteiübergreifend unstrittig sein dürfte. Das größte Risiko sehe Kruse weiterhin in einer möglichen Rückstufung von Cannabis als Betäubungsmittel, was die Verschreibungsprozesse wieder erschweren könnte. In der Praxis dürfte eine Rückkehr zum "alten" Modell jedoch deutlich komplexer sein, als es die Aussagen der CDU/CSU vermuten ließen. Zum einen wäre die Union voraussichtlich auf einen Koalitionspartner aus den ehemaligen Ampel-Parteien angewiesen, die sich in ihren Wahlprogrammen zur aktuellen Rechtslage bekannt hätten. Zudem würde eine vollständige Rücknahme von Säule 1 eine Klagewelle von Cannabis-Club-Betreibern und Privatpersonen nach sich ziehen, die auf Basis geltenden Rechts gehandelt und investiert hätten.
Kruse halte eine vollständige Rückkehr zum Modell vor dem 1. April 2024 für politisch eher unwahrscheinlich und in der Umsetzung schwieriger, als im Wahlkampf propagiert worden sei. Der Markt für medizinisches Cannabis wäre hiervon nach Erachten des Analysten ohnehin nicht betroffen bzw. nur mit einer erneuten Erschwernis bei der Beschaffung einer Verordnung verbunden. Dennoch dürfte die Aktie kurzfristig stärker von der politischen Diskussion als von der fundamentalen Entwicklung beeinflusst werden.
Tim Kruse, Analyst der Montega AG, erwartet jedoch, dass sich die operative Dynamik weiterhin positiv entwickelt und bekräftigt seine Kaufempfehlung für die Cantourage-Aktie sowie das Kursziel von 12,00 EUR. (Analyse vom 19.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (19.02.2025/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 19.02.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.