Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Borussia Dortmund-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (BVB) (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) unter die Lupe.
Die Vorfreude steige und die Lust auf eine möglicherweise erneut erfolgreiche Champions-League-Saison bei Borussia Dortmund sei ungebrochen. Für den runderneuerten Finalisten der Vorsaison starte der reformierte Königsklassen-Wettbewerb beim belgischen Meister FC Brügge. Am morgigen Mittwoch gehe es für das Team des neuen Cheftreainers Nuri Sahin los.
"Wir freuen uns darauf, auf diesen neuen Wettbewerb. Wir freuen uns auf viele interessante Spiele", habe Sportdirektor Sebastian Kehl vor dem Vorrundenauftakt gesagt. Neu sei nicht nur das ungewohnte Vorrunden-Format in Tabellenform mit mehr Spielen, sondern auch der BVB selbst. In den Routiniers Marco Reus und dem im Frühjahr vor allem in Europa überragenden Mats Hummels seien zwei alte Galionsfiguren von Bord, der Sturm sei personell anders aufgestellt, der Trainer und damit die Herangehensweise seien ebenfalls neu.
Der 35 Jahre alte Sahin traue sich was. Anders als unter seinem Vorgänger Edin Terzic, der die Westfalen eher mit einem defensiveren Ansatz in das Champions-League-Finale geführt habe, wirke der BVB-Fußball stürmischer, wilder, freigeistiger. "Es macht mir wahnsinnig viel Spaß, mit diesem Trainer zu arbeiten", habe Kehl bei Sky zu den ersten Wochen mit Sahin als neuem Chefcoach und dessen Ansatz gesagt.
Beim 4:2 gegen Heidenheim am Freitag hätten die Dortmunder in der ersten Halbzeit mit extrem hoch stehenden Außenverteidigern wie entfesselt gespielt. Zudem habe Sahin nicht davor zurückgeschreckt, Kapitän Emre Can und Routinier Marcel Sabitzer zunächst auf die Bank zu setzen. "Das war definitiv keine Entscheidung gegen Emre oder Sabi. Wir haben eine extrem lange Saison, hoffentlich", habe Sahin seine Belastungssteuerung erläutert.
Damit es auch in der Champions League eine ähnlich lange Saison werde wie die abgelaufene, müsse der BVB von Beginn an in der modifizierten Vorrunde punkten. Dazu beitragen solle auch der umgestaltete Angriff, in dem der bisherige Stuttgarter Serhou Guirassy die klare Nummer eins sein solle. Der Guineer habe gegen Heidenheim nach überstandenen Knieproblemen erstmals im neuen Dress gespielt und auch ohne Torerfolg und trotz vorheriger verletzungsbedingter Pause auf Anhieb überzeugt.
Guirassy sei ein lange nicht gekannter Typus im BVB-Angriff. Der 28-Jährige sei Fixpunkt im Aufbau gewesen, habe sich bei Bedarf zurückfallen lassen und uneigennützig besser postierten Mitspielern den Ball überlassen. "Er ist ein fantastischer Fußballer, der unserem Spiel natürlich noch einmal eine ganz neue Komponente gibt", habe Sahin geschwärmt.
Daneben sei Niclas Füllkrug (31/West Ham) gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Maximilian Beier (21/Hoffenheim) getauscht worden. "Wir sind zehn Jahre jünger geworden und haben einen Nationalspieler verpflichtet, der noch Perspektive hat", habe sich Kehl selbst für die Transfers gelobt. Neben Donyell Malen hätten zudem Jamie Gittens und zuletzt Karim Adeyemi Leistungssprünge angedeutet.
Der BVB-Angriff in dieser Saison wirke nach der Kader-Modifizierung wuchtiger und nicht so ausrechenbar. "Wir haben im Sturm verschiedene Optionen, aber Guirassy ist die Nummer eins", habe Kehl gesagt und prophezeit, dass dessen erste Tore auch "nicht mehr lange" auf sich würden warten lassen.
Ein Sieg beim ersten Vorrundenspiel in Belgien wäre natürlich sportlich und finanziell enorm wichtig. Gut möglich, dass sich dann der zuletzt freundliche Trend der BVB-Aktie fortsetzen würde.
Die Papiere des einzig börsennotierten Bundesligisten bleiben indes ausnahmslos für Mutige geeignet (Stoppkurs: 3,10 Euro), so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". (Analyse vom 17.09.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze BVB-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs BVB-Aktie:
3,81 EUR +0,26% (17.09.2024, 12:29)
XETRA-Aktienkurs BVB-Aktie:
3,815 EUR +0,13% (17.09.2024, 12:17)
ISIN BVB-Aktie:
DE0005493092
WKN BVB-Aktie:
549309
Ticker-Symbol BVB-Aktie:
BVB
NASDAQ OTC-Symbol BVB-Aktie:
BORUF
Kurzprofil Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA:
Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) gehört zu den markenstärksten internationalen Fußballclubs mit einer der höchsten durchschnittlichen Zuschauerzahl in Europa. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und der mit ihr im Konzern verbundenen Tochterunternehmen ist der professionelle Vereinsfußball und die wirtschaftliche Nutzung der damit verbundenen Einnahmepotenziale, insbesondere die Vermarktung des "Signal Iduna Park". (17.09.2024/ac/a/nw)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (BVB) (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) unter die Lupe.
Die Vorfreude steige und die Lust auf eine möglicherweise erneut erfolgreiche Champions-League-Saison bei Borussia Dortmund sei ungebrochen. Für den runderneuerten Finalisten der Vorsaison starte der reformierte Königsklassen-Wettbewerb beim belgischen Meister FC Brügge. Am morgigen Mittwoch gehe es für das Team des neuen Cheftreainers Nuri Sahin los.
"Wir freuen uns darauf, auf diesen neuen Wettbewerb. Wir freuen uns auf viele interessante Spiele", habe Sportdirektor Sebastian Kehl vor dem Vorrundenauftakt gesagt. Neu sei nicht nur das ungewohnte Vorrunden-Format in Tabellenform mit mehr Spielen, sondern auch der BVB selbst. In den Routiniers Marco Reus und dem im Frühjahr vor allem in Europa überragenden Mats Hummels seien zwei alte Galionsfiguren von Bord, der Sturm sei personell anders aufgestellt, der Trainer und damit die Herangehensweise seien ebenfalls neu.
Der 35 Jahre alte Sahin traue sich was. Anders als unter seinem Vorgänger Edin Terzic, der die Westfalen eher mit einem defensiveren Ansatz in das Champions-League-Finale geführt habe, wirke der BVB-Fußball stürmischer, wilder, freigeistiger. "Es macht mir wahnsinnig viel Spaß, mit diesem Trainer zu arbeiten", habe Kehl bei Sky zu den ersten Wochen mit Sahin als neuem Chefcoach und dessen Ansatz gesagt.
Beim 4:2 gegen Heidenheim am Freitag hätten die Dortmunder in der ersten Halbzeit mit extrem hoch stehenden Außenverteidigern wie entfesselt gespielt. Zudem habe Sahin nicht davor zurückgeschreckt, Kapitän Emre Can und Routinier Marcel Sabitzer zunächst auf die Bank zu setzen. "Das war definitiv keine Entscheidung gegen Emre oder Sabi. Wir haben eine extrem lange Saison, hoffentlich", habe Sahin seine Belastungssteuerung erläutert.
Damit es auch in der Champions League eine ähnlich lange Saison werde wie die abgelaufene, müsse der BVB von Beginn an in der modifizierten Vorrunde punkten. Dazu beitragen solle auch der umgestaltete Angriff, in dem der bisherige Stuttgarter Serhou Guirassy die klare Nummer eins sein solle. Der Guineer habe gegen Heidenheim nach überstandenen Knieproblemen erstmals im neuen Dress gespielt und auch ohne Torerfolg und trotz vorheriger verletzungsbedingter Pause auf Anhieb überzeugt.
Guirassy sei ein lange nicht gekannter Typus im BVB-Angriff. Der 28-Jährige sei Fixpunkt im Aufbau gewesen, habe sich bei Bedarf zurückfallen lassen und uneigennützig besser postierten Mitspielern den Ball überlassen. "Er ist ein fantastischer Fußballer, der unserem Spiel natürlich noch einmal eine ganz neue Komponente gibt", habe Sahin geschwärmt.
Daneben sei Niclas Füllkrug (31/West Ham) gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Maximilian Beier (21/Hoffenheim) getauscht worden. "Wir sind zehn Jahre jünger geworden und haben einen Nationalspieler verpflichtet, der noch Perspektive hat", habe sich Kehl selbst für die Transfers gelobt. Neben Donyell Malen hätten zudem Jamie Gittens und zuletzt Karim Adeyemi Leistungssprünge angedeutet.
Der BVB-Angriff in dieser Saison wirke nach der Kader-Modifizierung wuchtiger und nicht so ausrechenbar. "Wir haben im Sturm verschiedene Optionen, aber Guirassy ist die Nummer eins", habe Kehl gesagt und prophezeit, dass dessen erste Tore auch "nicht mehr lange" auf sich würden warten lassen.
Ein Sieg beim ersten Vorrundenspiel in Belgien wäre natürlich sportlich und finanziell enorm wichtig. Gut möglich, dass sich dann der zuletzt freundliche Trend der BVB-Aktie fortsetzen würde.
Die Papiere des einzig börsennotierten Bundesligisten bleiben indes ausnahmslos für Mutige geeignet (Stoppkurs: 3,10 Euro), so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". (Analyse vom 17.09.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze BVB-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs BVB-Aktie:
3,81 EUR +0,26% (17.09.2024, 12:29)
XETRA-Aktienkurs BVB-Aktie:
3,815 EUR +0,13% (17.09.2024, 12:17)
ISIN BVB-Aktie:
DE0005493092
WKN BVB-Aktie:
549309
Ticker-Symbol BVB-Aktie:
BVB
NASDAQ OTC-Symbol BVB-Aktie:
BORUF
Kurzprofil Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA:
Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) gehört zu den markenstärksten internationalen Fußballclubs mit einer der höchsten durchschnittlichen Zuschauerzahl in Europa. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und der mit ihr im Konzern verbundenen Tochterunternehmen ist der professionelle Vereinsfußball und die wirtschaftliche Nutzung der damit verbundenen Einnahmepotenziale, insbesondere die Vermarktung des "Signal Iduna Park". (17.09.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 17.09.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.