Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Borussia Dortmund-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (BVB) (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Es sei schon nahezu eine kleine "Tradition" geworden: Immer wenn Borussia Dortmund eine weitere Finalrunde in der finanziell äußerst lukrativen Champions League überstehe, werde die Gewinnprognose angehoben. So gehe man nun von einem Jahresüberschuss zwischen 40 und 50 Millionen Euro aus, wie die Dortmunder am Mittwoch mitgeteilt hätten.
Bislang habe der BVB mit einem Gewinn in der Spanne von 33 bis 43 Millionen Euro gerechnet. Diese Range habe man Mitte April mit dem Einzug ins Halbfinale ausgerufen und sei damals von 33 bis 43 Millionen Euro ausgegangen. Davor habe die Prognose noch bei 25 bis 35 Millionen Euro gelegen.
Angesichts der bemerkenswerten Summen, die das Team von Trainer Edin Terzic in dieser Königsklassen-Saison erspielt habe, sei dies auch kein Wunder. So würden sich alleine die Prämien von der UEFA auf knapp 60 Millionen Euro belaufen. Durch zusätzliche TV-Gelder komme der BVB auf einen dreistelligen Millionenbetrag. Und in diesen seien die zusätzlichen Erträge aus den sechs Heimspielen sowie dem Verkauf von Fanartikeln noch gar nicht eingerechnet.
Dass es beim Finale in Wembley nicht erneut zu einem deutsch-deutschen Duell komme, sei für den BVB in finanzieller Hinsicht sogar vorteilhaft. Zum einen würden die Dortmunder nun aus dem sogenannten Marktpool einen etwas höheren Anteil erhalten. Denn aus diesem Topf würden Gelder an alle vier deutschen Champions-League-Vertreter abhängig von der Anzahl der Spiele im Wettbewerb fließen. Wäre Bayern München auch in das Finale gekommen, hätten beide Clubs gleich viel verdient, nun gebe es aus diesem leistungsabhängigen Topf für den BVB etwas mehr als für die Bayern.
Zum anderen würden die Dortmunder im Falle einer Niederlage gegen den jetzigen Verein des Ex-Spielers Jude Bellingham immerhin weitere Zusatzzahlungen erhalten. Denn als das Mega-Talent im Vorjahr für eine Sockelablöse von 103 Millionen Euro nach Madrid gewechselt sei, sollten zahlreiche Bonuszahlungen von bis zu knapp 30 Millionen Euro vereinbart worden sein. Knapp 20 Millionen Euro davon dürften wohl sehr leicht zu erreichen sein (etwa gebe es etwa Prämien, wenn sich Real Madrid wie seit Jahrzehnten üblich für die Champions League qualifiziere), andere sollten etwas schwieriger sein, wie eben der Gewinn des Henkelpotts.
Borussia Dortmund habe sportlich nach schwierigen Monaten nun wieder einen Lauf. Genau so sehe es derzeit auch mit der Aktie aus. Grundsätzlich seien Fußball-Aktien für konservative Anleger weiterhin eher ungeeignet.
Mutige können aber darauf setzen, dass das aktuelle Momentum bei der BVB-Aktie anhält, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". Die Position sollte weiter mit einem Stopp bei 3,10 Euro nach unten abgesichert werden. (Analyse vom 10.05.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze BVB-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs BVB-Aktie:
4,175 EUR +0,60% (10.05.2024, 08:49)
XETRA-Aktienkurs BVB-Aktie:
4,15 EUR -0,36% (09.05.2024)
ISIN BVB-Aktie:
DE0005493092
WKN BVB-Aktie:
549309
Ticker-Symbol BVB-Aktie:
BVB
NASDAQ OTC-Symbol BVB-Aktie:
BORUF
Kurzprofil Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA:
Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) gehört zu den markenstärksten internationalen Fußballclubs mit einer der höchsten durchschnittlichen Zuschauerzahl in Europa. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und der mit ihr im Konzern verbundenen Tochterunternehmen ist der professionelle Vereinsfußball und die wirtschaftliche Nutzung der damit verbundenen Einnahmepotenziale, insbesondere die Vermarktung des "Signal Iduna Park". (10.05.2024/ac/a/nw)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (BVB) (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Es sei schon nahezu eine kleine "Tradition" geworden: Immer wenn Borussia Dortmund eine weitere Finalrunde in der finanziell äußerst lukrativen Champions League überstehe, werde die Gewinnprognose angehoben. So gehe man nun von einem Jahresüberschuss zwischen 40 und 50 Millionen Euro aus, wie die Dortmunder am Mittwoch mitgeteilt hätten.
Bislang habe der BVB mit einem Gewinn in der Spanne von 33 bis 43 Millionen Euro gerechnet. Diese Range habe man Mitte April mit dem Einzug ins Halbfinale ausgerufen und sei damals von 33 bis 43 Millionen Euro ausgegangen. Davor habe die Prognose noch bei 25 bis 35 Millionen Euro gelegen.
Angesichts der bemerkenswerten Summen, die das Team von Trainer Edin Terzic in dieser Königsklassen-Saison erspielt habe, sei dies auch kein Wunder. So würden sich alleine die Prämien von der UEFA auf knapp 60 Millionen Euro belaufen. Durch zusätzliche TV-Gelder komme der BVB auf einen dreistelligen Millionenbetrag. Und in diesen seien die zusätzlichen Erträge aus den sechs Heimspielen sowie dem Verkauf von Fanartikeln noch gar nicht eingerechnet.
Dass es beim Finale in Wembley nicht erneut zu einem deutsch-deutschen Duell komme, sei für den BVB in finanzieller Hinsicht sogar vorteilhaft. Zum einen würden die Dortmunder nun aus dem sogenannten Marktpool einen etwas höheren Anteil erhalten. Denn aus diesem Topf würden Gelder an alle vier deutschen Champions-League-Vertreter abhängig von der Anzahl der Spiele im Wettbewerb fließen. Wäre Bayern München auch in das Finale gekommen, hätten beide Clubs gleich viel verdient, nun gebe es aus diesem leistungsabhängigen Topf für den BVB etwas mehr als für die Bayern.
Zum anderen würden die Dortmunder im Falle einer Niederlage gegen den jetzigen Verein des Ex-Spielers Jude Bellingham immerhin weitere Zusatzzahlungen erhalten. Denn als das Mega-Talent im Vorjahr für eine Sockelablöse von 103 Millionen Euro nach Madrid gewechselt sei, sollten zahlreiche Bonuszahlungen von bis zu knapp 30 Millionen Euro vereinbart worden sein. Knapp 20 Millionen Euro davon dürften wohl sehr leicht zu erreichen sein (etwa gebe es etwa Prämien, wenn sich Real Madrid wie seit Jahrzehnten üblich für die Champions League qualifiziere), andere sollten etwas schwieriger sein, wie eben der Gewinn des Henkelpotts.
Borussia Dortmund habe sportlich nach schwierigen Monaten nun wieder einen Lauf. Genau so sehe es derzeit auch mit der Aktie aus. Grundsätzlich seien Fußball-Aktien für konservative Anleger weiterhin eher ungeeignet.
Mutige können aber darauf setzen, dass das aktuelle Momentum bei der BVB-Aktie anhält, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". Die Position sollte weiter mit einem Stopp bei 3,10 Euro nach unten abgesichert werden. (Analyse vom 10.05.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze BVB-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs BVB-Aktie:
4,175 EUR +0,60% (10.05.2024, 08:49)
XETRA-Aktienkurs BVB-Aktie:
4,15 EUR -0,36% (09.05.2024)
ISIN BVB-Aktie:
DE0005493092
WKN BVB-Aktie:
549309
Ticker-Symbol BVB-Aktie:
BVB
NASDAQ OTC-Symbol BVB-Aktie:
BORUF
Kurzprofil Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA:
Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) gehört zu den markenstärksten internationalen Fußballclubs mit einer der höchsten durchschnittlichen Zuschauerzahl in Europa. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und der mit ihr im Konzern verbundenen Tochterunternehmen ist der professionelle Vereinsfußball und die wirtschaftliche Nutzung der damit verbundenen Einnahmepotenziale, insbesondere die Vermarktung des "Signal Iduna Park". (10.05.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 10.05.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.