Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Borussia Dortmund-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (BVB) (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Trainer Edin Terzic habe am Donnerstag seinen Rücktritt erklärt. Der eigentlich bis 2025 datierte Vertrag werde aufgelöst. Als Nachfolger stehe offenbar der bisherige Co-Trainer Nuri Sahin bereit. Laut Medienberichten seien hierbei offenbar nur noch letzte Details zu klären. Auch für Mats Hummels werde es den Meldungen zufolge beim BVB nicht mehr weitergehen.
Der Weltmeister von 2014 solle nach Informationen der "Ruhr Nachrichten" keinen neuen Vertrag erhalten - trotz des Abgangs des BVB-Trainers. "Ich habe die Verantwortlichen nach unserem Endspiel in Wembley um ein Gespräch gebeten, weil ich nach nunmehr zehn Jahren beim BVB, davon fünf Jahre im Trainerteam und zweieinhalb Jahre als Cheftrainer, das Gefühl habe, dass der anstehende Neustart von einem neuen Mann an der Seitenlinie begleitet werden sollte", habe Terzic seinen Schritt kommentiert, der ihm nach eigener Aussage "gerade brutal weh tue".
Auch der Einzug in das Endspiel der Königsklasse gegen Real Madrid (0:2) habe die in den vergangenen Monaten entstandenen Risse nicht kitten können. Der Frust über eine zu geringe Wertschätzung seiner Arbeit dürfte Terzic in seiner Entscheidung bestärkt haben. Als zu große Hypothek habe sich der enttäuschende fünfte Platz in der Bundesliga erwiesen. Zwar habe sich sein Team aufgrund einer Sonderregelung dennoch für die europäische Königsklasse qualifiziert, aber viel Kredit verspielt.
Bei der Elefantenrunde kurz vor der Winterpause sei Terzic trotz wiederholt schwacher Leistungen seines Teams noch das Vertrauen ausgesprochen worden. Dass der BVB dem Coach aber zum Liga-Restart in Sahin und Sven Bender zwei ehemalige BVB-Profis als Assistenten zur Seite gestellt habe, hätten viele Beobachter als Absicherung der Führungskräfte für den Fall einer sportlichen Krise interpretiert.
Es bleibe dabei: Die BVB-Aktie sei weiterhin die mit Abstand attraktivste Fußball-Aktie. Allerdings seien die Anteilscheine ausnahmslos für Mutige geeignet. Angesichts des aktuell eher schwachen Charts dränge sich ein Einstieg derzeit nicht auf.
Die Aktie bleibt eine Halteposition, der Stoppkurs kann bei 3,10 Euro belassen werden, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zu Borussia Dortmund. (Analyse vom 14.06.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze BVB-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs BVB-Aktie:
3,52 EUR -2,09% (14.06.2024, 09:33)
XETRA-Aktienkurs BVB-Aktie:
3,495 EUR -1,83% (14.06.2024, 09:12)
ISIN BVB-Aktie:
DE0005493092
WKN BVB-Aktie:
549309
Ticker-Symbol BVB-Aktie:
BVB
NASDAQ OTC-Symbol BVB-Aktie:
BORUF
Kurzprofil Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA:
Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) gehört zu den markenstärksten internationalen Fußballclubs mit einer der höchsten durchschnittlichen Zuschauerzahl in Europa. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und der mit ihr im Konzern verbundenen Tochterunternehmen ist der professionelle Vereinsfußball und die wirtschaftliche Nutzung der damit verbundenen Einnahmepotenziale, insbesondere die Vermarktung des "Signal Iduna Park". (14.06.2024/ac/a/nw)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (BVB) (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Trainer Edin Terzic habe am Donnerstag seinen Rücktritt erklärt. Der eigentlich bis 2025 datierte Vertrag werde aufgelöst. Als Nachfolger stehe offenbar der bisherige Co-Trainer Nuri Sahin bereit. Laut Medienberichten seien hierbei offenbar nur noch letzte Details zu klären. Auch für Mats Hummels werde es den Meldungen zufolge beim BVB nicht mehr weitergehen.
Der Weltmeister von 2014 solle nach Informationen der "Ruhr Nachrichten" keinen neuen Vertrag erhalten - trotz des Abgangs des BVB-Trainers. "Ich habe die Verantwortlichen nach unserem Endspiel in Wembley um ein Gespräch gebeten, weil ich nach nunmehr zehn Jahren beim BVB, davon fünf Jahre im Trainerteam und zweieinhalb Jahre als Cheftrainer, das Gefühl habe, dass der anstehende Neustart von einem neuen Mann an der Seitenlinie begleitet werden sollte", habe Terzic seinen Schritt kommentiert, der ihm nach eigener Aussage "gerade brutal weh tue".
Auch der Einzug in das Endspiel der Königsklasse gegen Real Madrid (0:2) habe die in den vergangenen Monaten entstandenen Risse nicht kitten können. Der Frust über eine zu geringe Wertschätzung seiner Arbeit dürfte Terzic in seiner Entscheidung bestärkt haben. Als zu große Hypothek habe sich der enttäuschende fünfte Platz in der Bundesliga erwiesen. Zwar habe sich sein Team aufgrund einer Sonderregelung dennoch für die europäische Königsklasse qualifiziert, aber viel Kredit verspielt.
Bei der Elefantenrunde kurz vor der Winterpause sei Terzic trotz wiederholt schwacher Leistungen seines Teams noch das Vertrauen ausgesprochen worden. Dass der BVB dem Coach aber zum Liga-Restart in Sahin und Sven Bender zwei ehemalige BVB-Profis als Assistenten zur Seite gestellt habe, hätten viele Beobachter als Absicherung der Führungskräfte für den Fall einer sportlichen Krise interpretiert.
Es bleibe dabei: Die BVB-Aktie sei weiterhin die mit Abstand attraktivste Fußball-Aktie. Allerdings seien die Anteilscheine ausnahmslos für Mutige geeignet. Angesichts des aktuell eher schwachen Charts dränge sich ein Einstieg derzeit nicht auf.
Die Aktie bleibt eine Halteposition, der Stoppkurs kann bei 3,10 Euro belassen werden, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zu Borussia Dortmund. (Analyse vom 14.06.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze BVB-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs BVB-Aktie:
3,52 EUR -2,09% (14.06.2024, 09:33)
XETRA-Aktienkurs BVB-Aktie:
3,495 EUR -1,83% (14.06.2024, 09:12)
ISIN BVB-Aktie:
DE0005493092
WKN BVB-Aktie:
549309
Ticker-Symbol BVB-Aktie:
BVB
NASDAQ OTC-Symbol BVB-Aktie:
BORUF
Kurzprofil Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA:
Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE0005493092, WKN: 549309, Ticker-Symbol: BVB, NASDAQ OTC-Symbol: BORUF) gehört zu den markenstärksten internationalen Fußballclubs mit einer der höchsten durchschnittlichen Zuschauerzahl in Europa. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und der mit ihr im Konzern verbundenen Tochterunternehmen ist der professionelle Vereinsfußball und die wirtschaftliche Nutzung der damit verbundenen Einnahmepotenziale, insbesondere die Vermarktung des "Signal Iduna Park". (14.06.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 14.06.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.