Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Boeing-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von The Boeing Company (ISIN: US0970231058, WKN: 850471, Ticker-Symbol: BCO, NYSE-Symbol: BA) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Boeing sorge weiterhin für Schlagzeilen. Der US-Flugzeugbauer greife angesichts des Streiks seiner größten Gewerkschaft zu einem Einstellungsstopp. Außerdem würden "viele" Mitarbeiter beurlaubt und Dienstreisen aufs Nötigste reduziert, wie Finanzchef Brian West in einer E-Mail an die Mitarbeiter am Montag angekündigt habe.
Der Streik gefährde erheblich die Erholung des Flugzeugbauers, und deswegen müsse Boeing das Geld zusammenhalten, führe der CFO weiter aus. Zu den weiteren Maßnahmen gehöre, dass auch das Management nicht mehr Business- und Erste-Klasse-Flüge buchen dürfe sowie alle mit Beförderungen verbundenen Gehaltserhöhungen ausgesetzt würden. Die Teilnahme an Airshows werde eingeschränkt.
Die größte Boeing-Gewerkschaft IAM mit rund 33.000 Beschäftigten sei am Freitag in den Streik getreten. Durch die Arbeitsniederlegung sei die Boeing-Produktion rund um Seattle im Nordwesten der USA betroffen, wo unter anderem das Bestseller-Modell 737 und der Langstrecken-Jet 777 gebaut würden. Vor allem bei der 737 sei Boeing bereits im Verzug mit Lieferungen an viele Fluggesellschaften.
Boeing stecke nach einer Pannenserie in einer Krise und kämpfe mit hohen Verlusten. Nach einem Zwischenfall im Januar, bei dem ein Rumpfteil einer so gut wie neuen Boeing-Maschine kurz nach dem Start herausgerissen habe, dürfe der Konzern bis auf Weiteres nicht die Produktion der 737-Reihe ausbauen.
Die Gewerkschaft habe zuletzt 2008 gestreikt. Der Ausstand habe 57 Tage gedauert und den Konzern nach Analystenschätzungen rund zwei Milliarden Dollar gekostet.
Zudem zeichne sich bereits ab, dass auch eine Einigung mit der Gewerkschaft teuer für Boeing sein werde. Die Gewerkschafts-Mitglieder hätten vor dem Streik mit einer Mehrheit von rund 95 Prozent eine Vereinbarung abgelehnt, die eine Einkommenserhöhung von 25 Prozent über eine Laufzeit von vier Jahren vorgesehen habe. Die Beschäftigten hätten in den vergangenen Jahren weitgehend Nullrunden akzeptiert, während sich das Leben in der Region verteuert habe.
Bei Boeing kehre keine Ruhe ein, eine Krisen-Maßnahme jage die nächste. Zudem lasse das (derzeitige) Chartbild Investoren verzweifeln.
Anleger machen daher weiterhin einen Bogen um den US-Titel und setzen besser auf die laufende "Aktionär"-Empfehlung Airbus, so Carsten Kaletta. (Analyse vom 16.09.2024)
Mit Material von dpa-AfX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Boeing.
Börsenplätze Boeing-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Boeing-Aktie:
139,46 EUR -1,44% (16.09.2024, 19:39)
NYSE-Aktienkurs Boeing-Aktie:
154,55 USD -1,42% (16.09.2024, 19:28)
ISIN Boeing-Aktie:
US0970231058
WKN Boeing-Aktie:
850471
Ticker-Symbol Boeing-Aktie:
BCO
NYSE-Symbol Boeing-Aktie:
BA
Kurzprofil The Boeing Company:
Boeing (ISIN: US0970231058, WKN: 850471, Ticker-Symbol: BCO, NYSE-Symbol: BA) ist eines der weltweit führenden Luft-, Raumfahrt- und Rüstungsunternehmen. Zur Produktpalette von Boeing gehören neben zivilen und militärischen Luftfahrzeugen auch Raketen, Satelliten und integrierte Verteidigungssysteme. (16.09.2024/ac/a/n)
Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von The Boeing Company (ISIN: US0970231058, WKN: 850471, Ticker-Symbol: BCO, NYSE-Symbol: BA) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Boeing sorge weiterhin für Schlagzeilen. Der US-Flugzeugbauer greife angesichts des Streiks seiner größten Gewerkschaft zu einem Einstellungsstopp. Außerdem würden "viele" Mitarbeiter beurlaubt und Dienstreisen aufs Nötigste reduziert, wie Finanzchef Brian West in einer E-Mail an die Mitarbeiter am Montag angekündigt habe.
Der Streik gefährde erheblich die Erholung des Flugzeugbauers, und deswegen müsse Boeing das Geld zusammenhalten, führe der CFO weiter aus. Zu den weiteren Maßnahmen gehöre, dass auch das Management nicht mehr Business- und Erste-Klasse-Flüge buchen dürfe sowie alle mit Beförderungen verbundenen Gehaltserhöhungen ausgesetzt würden. Die Teilnahme an Airshows werde eingeschränkt.
Die größte Boeing-Gewerkschaft IAM mit rund 33.000 Beschäftigten sei am Freitag in den Streik getreten. Durch die Arbeitsniederlegung sei die Boeing-Produktion rund um Seattle im Nordwesten der USA betroffen, wo unter anderem das Bestseller-Modell 737 und der Langstrecken-Jet 777 gebaut würden. Vor allem bei der 737 sei Boeing bereits im Verzug mit Lieferungen an viele Fluggesellschaften.
Boeing stecke nach einer Pannenserie in einer Krise und kämpfe mit hohen Verlusten. Nach einem Zwischenfall im Januar, bei dem ein Rumpfteil einer so gut wie neuen Boeing-Maschine kurz nach dem Start herausgerissen habe, dürfe der Konzern bis auf Weiteres nicht die Produktion der 737-Reihe ausbauen.
Die Gewerkschaft habe zuletzt 2008 gestreikt. Der Ausstand habe 57 Tage gedauert und den Konzern nach Analystenschätzungen rund zwei Milliarden Dollar gekostet.
Zudem zeichne sich bereits ab, dass auch eine Einigung mit der Gewerkschaft teuer für Boeing sein werde. Die Gewerkschafts-Mitglieder hätten vor dem Streik mit einer Mehrheit von rund 95 Prozent eine Vereinbarung abgelehnt, die eine Einkommenserhöhung von 25 Prozent über eine Laufzeit von vier Jahren vorgesehen habe. Die Beschäftigten hätten in den vergangenen Jahren weitgehend Nullrunden akzeptiert, während sich das Leben in der Region verteuert habe.
Bei Boeing kehre keine Ruhe ein, eine Krisen-Maßnahme jage die nächste. Zudem lasse das (derzeitige) Chartbild Investoren verzweifeln.
Anleger machen daher weiterhin einen Bogen um den US-Titel und setzen besser auf die laufende "Aktionär"-Empfehlung Airbus, so Carsten Kaletta. (Analyse vom 16.09.2024)
Mit Material von dpa-AfX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Boeing.
Börsenplätze Boeing-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Boeing-Aktie:
139,46 EUR -1,44% (16.09.2024, 19:39)
NYSE-Aktienkurs Boeing-Aktie:
154,55 USD -1,42% (16.09.2024, 19:28)
ISIN Boeing-Aktie:
US0970231058
WKN Boeing-Aktie:
850471
Ticker-Symbol Boeing-Aktie:
BCO
NYSE-Symbol Boeing-Aktie:
BA
Kurzprofil The Boeing Company:
Boeing (ISIN: US0970231058, WKN: 850471, Ticker-Symbol: BCO, NYSE-Symbol: BA) ist eines der weltweit führenden Luft-, Raumfahrt- und Rüstungsunternehmen. Zur Produktpalette von Boeing gehören neben zivilen und militärischen Luftfahrzeugen auch Raketen, Satelliten und integrierte Verteidigungssysteme. (16.09.2024/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 16.09.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.