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Boeing Aktie unter Druck nach tödlichem Absturz - Südkorea prüft Boeing-Flotte

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Boeing-Aktienanalyse von XTB:

Die Experten von XTB nehmen die Aktie von The Boeing Co. (ISIN: US0970231058, WKN: 850471, Ticker-Symbol: BCO, NYSE-Symbol: BA) in einer aktuellen Marktanalyse unter die Lupe.

Die Aktien von Boeing seien vorbörslich um fast 5,00% gefallen, nachdem die tragische Nachricht von einem Absturz einer Boeing 737-800 bei der Landung in Südkorea bekannt geworden sei.

Eine Boeing 737-800 der südkoreanischen Fluggesellschaft Jeju Air sei am Sonntagmorgen bei der Landung auf dem internationalen Flughafen Muan abgestürzt, wobei 179 der 181 Menschen an Bord ums Leben gekommen seien. Das Unglück, Südkoreas tödlichste Flugkatastrophe, habe sich ereignet, nachdem das Fahrwerk des Flugzeugs versagt habe, wodurch es von der Landebahn abgekommen sei und mit einer Betonmauer kollidiert habe. Der Rumpf sei auseinander gebrochen und habe Feuer gefangen, sodass nur zwei Menschen überlebt hätten - ein 22-jähriger Passagier und ein 25-jähriges Besatzungsmitglied. Der Flug habe in Bangkok begonnen und 173 südkoreanische Passagiere sowie zwei thailändische Staatsbürger befördert. Die Behörden hätten Flugdaten und Cockpit-Stimmenrekorder für die Untersuchung sichergestellt.

Nach Schätzungen der Feuerwehr könnte ein Vogelschlag das Versagen des Fahrwerks verursacht haben. Das Feuer sei 43 Minuten nach dem Absturz gelöscht worden, wobei 80 Feuerwehrleute und Hubschrauber zum Einsatz gekommen seien. Als Reaktion darauf habe das südkoreanische Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr Inspektionen aller Boeing 737-800-Flugzeuge im Land angekündigt, insbesondere da Jeju Air 39 dieser Jets betreibe. Boeing habe sein Beileid ausgesprochen und Unterstützung zugesagt. Der amtierende Präsident Choi Sang-mok habe die Rettungsbemühungen und die Sicherheit der Einsatzkräfte während der laufenden Einsätze betont.

Boeing Aktie Chartanalyse - Daily

Boeing habe in den letzten Jahren mit Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt. Ein Blick auf das Diagramm im Vergleich zur Airbus-Aktie zeige, dass die beiden Unternehmen einst eng miteinander verbunden gewesen seien. Seit der COVID-19-Pandemie hätten sich ihre Trends jedoch deutlich voneinander entfernt.

Boeing stehe aufgrund von operativen Rückschlägen, Sicherheitsbedenken und einem anhaltenden Streik der Belegschaft vor großen finanziellen Herausforderungen.

Trotz eskalierender Krisen, Sicherheitsvorwürfen und laufender Ermittlungen auf Bundesebene bleibe Boeing als einer von nur zwei Herstellern von Großraumflugzeugen neben Airbus für die globale Luftfahrtindustrie von entscheidender Bedeutung. Dieses Duopol sichert dem Unternehmen weiterhin eine wettbewerbsfähige Marktposition, so die Experten von XTB in einer aktuellen Marktanalyse. (Analyse vom 30.12.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (30.12.2024/ac/a/n)

Archivbeitrag vom 30.12.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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