ChicagoKulmbach (www.aktiencheck.de) - Boeing-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Jan-Paul Fóri vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von The Boeing Company (ISIN: US0970231058, WKN: 850471, Ticker-Symbol: BCO, NYSE-Symbol: BA) unter die Lupe.
Seit fünf Wochen würden die Boeing-Arbeiter streiken. Der finanzielle Schaden sei mittlerweile derart hoch, dass der US-Flugzeugbauer am Freitagabend angekündigt habe, jeden zehnten Arbeitsplatz zu streichen.
Boeing habe am Freitagabend überraschend mitgeteilt, dass man für das dritte Quartal einen Verlust je Aktie von 9,97 USD erwarte. Das US-Unternehmen rechne mit einer Vorsteuerbelastung von 3 Mrd. USD im Bereich der kommerziellen Flugzeuge und 2 Mrd. USD im Verteidigungsgeschäft. Bisher habe Boeing einen Verlust von 1,3 Mrd. USD in Aussicht gestellt.
Wegen der ausufernden Verluste habe Boeing-Chef Kelly Ortberg zudem einen Stellenabbau von 10% der Belegschaft angekündigt. Demnach würden weitere 17.000 Jobs wegfallen. Im Rahmen seines Sparprogramms hat Boeing in diesem Jahr schon mal den Rotstift bei der Zahl der Mitarbeiter angesetzt.
Wegen des weiter andauernden Streiks verschiebe sich zudem die Markteinführung des Großraumflugzeug 777X. Der US-Flugzeugbauer wolle den Flieger, für den noch immer nicht alle erforderlichen Genehmigungen vorlägen, nun erst im Jahr 2026 ausliefern. Das entspreche einer Verzögerung um etwa sechs Jahre zum ursprünglichen Zeitplan, wie CNBC berichte.
Außerdem werde Boeing die Produktion von 767-Frachtflugzeugen im Jahr 2027 einstellen, nachdem die restlichen Aufträge abgearbeitet worden seien, wie Ortberg in einem Memo an die Belegschaft mitgeteilt habe.
Nachdem die Boeing-Aktie den regulären Handel noch mit einem Plus von 3% beendet habe, gehe es nachbörslich um 2% nach unten. Das zeige: Die Probleme bei Boeing seien längst noch nicht vollständig im Kurs eingepreist. Anleger sollten die Boeing-Aktie weiter meiden und nicht ins fallende Messer greifen, so Jan-Paul Fóri vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 11.10.2024)
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Boeing.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (12.10.2024/ac/a/n)
Jan-Paul Fóri vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von The Boeing Company (ISIN: US0970231058, WKN: 850471, Ticker-Symbol: BCO, NYSE-Symbol: BA) unter die Lupe.
Seit fünf Wochen würden die Boeing-Arbeiter streiken. Der finanzielle Schaden sei mittlerweile derart hoch, dass der US-Flugzeugbauer am Freitagabend angekündigt habe, jeden zehnten Arbeitsplatz zu streichen.
Boeing habe am Freitagabend überraschend mitgeteilt, dass man für das dritte Quartal einen Verlust je Aktie von 9,97 USD erwarte. Das US-Unternehmen rechne mit einer Vorsteuerbelastung von 3 Mrd. USD im Bereich der kommerziellen Flugzeuge und 2 Mrd. USD im Verteidigungsgeschäft. Bisher habe Boeing einen Verlust von 1,3 Mrd. USD in Aussicht gestellt.
Wegen der ausufernden Verluste habe Boeing-Chef Kelly Ortberg zudem einen Stellenabbau von 10% der Belegschaft angekündigt. Demnach würden weitere 17.000 Jobs wegfallen. Im Rahmen seines Sparprogramms hat Boeing in diesem Jahr schon mal den Rotstift bei der Zahl der Mitarbeiter angesetzt.
Wegen des weiter andauernden Streiks verschiebe sich zudem die Markteinführung des Großraumflugzeug 777X. Der US-Flugzeugbauer wolle den Flieger, für den noch immer nicht alle erforderlichen Genehmigungen vorlägen, nun erst im Jahr 2026 ausliefern. Das entspreche einer Verzögerung um etwa sechs Jahre zum ursprünglichen Zeitplan, wie CNBC berichte.
Außerdem werde Boeing die Produktion von 767-Frachtflugzeugen im Jahr 2027 einstellen, nachdem die restlichen Aufträge abgearbeitet worden seien, wie Ortberg in einem Memo an die Belegschaft mitgeteilt habe.
Nachdem die Boeing-Aktie den regulären Handel noch mit einem Plus von 3% beendet habe, gehe es nachbörslich um 2% nach unten. Das zeige: Die Probleme bei Boeing seien längst noch nicht vollständig im Kurs eingepreist. Anleger sollten die Boeing-Aktie weiter meiden und nicht ins fallende Messer greifen, so Jan-Paul Fóri vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 11.10.2024)
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Boeing.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (12.10.2024/ac/a/n)
Archivbeitrag vom 12.10.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.