Hamburg (www.aktiencheck.de) - Berentzen-Gruppe-Aktienanalyse von der Montega AG:
Ingo Schmidt, Aktienanalyst der Montega AG, rät in seiner aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft (ISIN: DE0005201602, WKN: 520160, Ticker-Symbol: BEZ).
Die Berentzen-Gruppe AG habe am 14. August den vollständigen Halbjahresbericht präsentiert und im Rahmen des über die Connect-Plattform durchgeführten Conference Calls einen detaillierten Einblick in die Entwicklungen der ersten sechs Monate gegeben.
Während die Konzernumsätze in H1 wie bereits vorab gemeldet mit 88,1 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahreswert von 89,0 Mio. EUR gelegen hätten, habe sich das normalisierte Konzern-EBITDA von 7,3 Mio. EUR auf 9,4 Mio. EUR erhöht. Das um Sondereffekte bereinigte EBIT sei von 3,3 Mio. EUR auf 5,1 Mio. EUR geklettert, was einer EBIT-Marge von ca. 5,8% entspreche. Dabei habe sich die positive Ergebnisdynamik vor allem in Q2 gezeigt. Erfolgreiche Preisverhandlungen mit den LEH-Partnern hätten im Dreimonatszeitraum April bis Juni zu einem bereinigten EBIT von 3,8 Mio. EUR (+65% ggü. Q2/23) und einer (bereinigten)EBIT-Marge von etwa 8,1% nach 4,8% im Vorjahreszeitraum geführt. Damit sei der für das Gesamtjahr 2028 ausgegebene Zielwert für die EBIT-Marge auf Quartalsebene erstmals erreicht worden.
Der Anfang August angekündigte Verkauf der Betriebsstätte in Grüneberg des Tochterunternehmens Vivaris Getränke GmbH & Co. KG befinde sich auf der Zielgeraden. Beide Vertragsparteien hätten den Bedingungen zugestimmt, die entsprechenden Verträge dürften zeitnah unterzeichnet werden. Aus der Transaktion resultiere eine Wertminderung in Höhe von 3,57 Mio. EUR, die im zweiten Quartal verbucht worden sei. Hinzu kämen Transaktionsaufwendungen von ca. 1,3 Mio. EUR, von denen 1,0 Mio. EUR ebenfalls im zweiten Quartal verbucht worden seien.
Es werde erwartet, dass sich dadurch mittelfristig eine Verbesserung des Konzern-EBIT von bis zu einer Mio. EUR pro Jahr und eine deutliche Verbesserung des Free Cashflow ergebe. Aufgrund der Vertragsausgestaltung und darin enthaltener Abfüllabsprachen kämen diese positiven Ergebniseffekte erst ab dem zweiten Jahr nach dem Verkauf zum Tragen.
Im Rahmen der Vorstellung der vorläufigen H1-Zahlen sei die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr bereits erhöht worden. Bei Erlösen von 185 Mio. bis 195 Mio. EUR, solle das bereinigte EBITDA zwischen 18,0 Mio. und 20,0 Mio. EUR liegen. Das bereinigte EBIT werde unter Ausklammerung der mit dem Verkauf in Zusammenhang stehender Sondereffekte von 4,9 Mio. EUR zwischen 9,0 Mio. und 11,0 Mio. EUR erwartet. Neben der Ausweitung von Vertriebsaktivitäten von Mio Mio in Süddeutschland dürften auch die kurz vor dem Abschluss stehenden Preisverhandlungen mit einem großen LEH-Kunden ein solides Fundament für die Erreichung dieser Prognose bilden.
Im Halbjahresbericht und dem anschließenden Conference Call habe die Berentzen Gruppe plausibel dargelegt, wie sich die in Aussicht gestellten Ergebnisziele auch in einem von Kaufzurückhaltung geprägten Konsumumfeld würden erreichen lassen. Nach steilem Anstieg in den Vorjahren seien die Material- und Einkaufspreise etwas zurückgekommen. Im Zusammenspiel mit durchgesetzten Preiserhöhungen würden selbst nahezu auf Vorjahresniveau liegende Umsätze zu einer deutlichen Ausweitung der Margen und damit einhergehend zu einer Gewinnsteigerung führen. Zwar werde das Zahlenwerkdurch die beschriebenen Sonderbelastungen etwas getrübt, nichtsdestotrotz sei die Fokussierung auf margenstärkere Geschäftsbereiche ausdrücklich zu begrüßen.
Ingo Schmidt, Aktienanalyst der Montega AG, bekräftigt sein "kaufen"-Votum für die Berentzen-Gruppe-Aktie bei einem unveränderten Kursziel von 10,00 EUR. (Analyse vom 15.08.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Berentzen-Gruppe-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Berentzen-Gruppe-Aktie:
5,06 EUR +0,40% (15.08.2024, 09:30)
XETRA-Aktienkurs Berentzen-Gruppe-Aktie:
4,92 EUR -2,77% (15.08.2024, 10:50)
ISIN Berentzen-Gruppe-Aktie:
DE0005201602
WKN Berentzen-Gruppe-Aktie:
520160
Ticker-Symbol Berentzen-Gruppe-Aktie:
BEZ
Kurzprofil Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft:
Die Berentzen-Gruppe (ISIN: DE0005201602, WKN: 520160, Ticker-Symbol: BEZ) ist ein breit aufgestelltes Getränkeunternehmen mit den Geschäftsbereichen Spirituosen, Alkoholfreie Getränke und Frischsaftsysteme. Als einer der ältesten nationalen Hersteller von Spirituosen blickt die Berentzen-Gruppe auf eine Unternehmensgeschichte von über 250 Jahren zurück und ist heute mit bekannten Marken wie Berentzen und Puschkin sowie preisattraktiven Private-Label-Produkten in mehr als 60 Ländern weltweit präsent.
Im Geschäftsbereich Alkoholfreie Getränke stellt die Unternehmensgruppe Mineralwässer, Limonaden und Erfrischungsgetränke eigener Marken her und verfügt zudem über mehr als 50 Jahre Erfahrung im Konzessionsgeschäft, gegenwärtig als Lizenznehmerin für die Marke Sinalco. Unter der Marke Citrocasa bietet die Berentzen-Gruppe in ihrem dritten Geschäftsbereich darüber hinaus innovative Frischsaftsysteme an und bedient damit den Wachstumsmarkt der modernen, gesundheitsorientierten Getränke. Die Aktie der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft ist im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. (15.08.2024/ac/a/nw)
Ingo Schmidt, Aktienanalyst der Montega AG, rät in seiner aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft (ISIN: DE0005201602, WKN: 520160, Ticker-Symbol: BEZ).
Die Berentzen-Gruppe AG habe am 14. August den vollständigen Halbjahresbericht präsentiert und im Rahmen des über die Connect-Plattform durchgeführten Conference Calls einen detaillierten Einblick in die Entwicklungen der ersten sechs Monate gegeben.
Während die Konzernumsätze in H1 wie bereits vorab gemeldet mit 88,1 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahreswert von 89,0 Mio. EUR gelegen hätten, habe sich das normalisierte Konzern-EBITDA von 7,3 Mio. EUR auf 9,4 Mio. EUR erhöht. Das um Sondereffekte bereinigte EBIT sei von 3,3 Mio. EUR auf 5,1 Mio. EUR geklettert, was einer EBIT-Marge von ca. 5,8% entspreche. Dabei habe sich die positive Ergebnisdynamik vor allem in Q2 gezeigt. Erfolgreiche Preisverhandlungen mit den LEH-Partnern hätten im Dreimonatszeitraum April bis Juni zu einem bereinigten EBIT von 3,8 Mio. EUR (+65% ggü. Q2/23) und einer (bereinigten)EBIT-Marge von etwa 8,1% nach 4,8% im Vorjahreszeitraum geführt. Damit sei der für das Gesamtjahr 2028 ausgegebene Zielwert für die EBIT-Marge auf Quartalsebene erstmals erreicht worden.
Der Anfang August angekündigte Verkauf der Betriebsstätte in Grüneberg des Tochterunternehmens Vivaris Getränke GmbH & Co. KG befinde sich auf der Zielgeraden. Beide Vertragsparteien hätten den Bedingungen zugestimmt, die entsprechenden Verträge dürften zeitnah unterzeichnet werden. Aus der Transaktion resultiere eine Wertminderung in Höhe von 3,57 Mio. EUR, die im zweiten Quartal verbucht worden sei. Hinzu kämen Transaktionsaufwendungen von ca. 1,3 Mio. EUR, von denen 1,0 Mio. EUR ebenfalls im zweiten Quartal verbucht worden seien.
Es werde erwartet, dass sich dadurch mittelfristig eine Verbesserung des Konzern-EBIT von bis zu einer Mio. EUR pro Jahr und eine deutliche Verbesserung des Free Cashflow ergebe. Aufgrund der Vertragsausgestaltung und darin enthaltener Abfüllabsprachen kämen diese positiven Ergebniseffekte erst ab dem zweiten Jahr nach dem Verkauf zum Tragen.
Im Rahmen der Vorstellung der vorläufigen H1-Zahlen sei die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr bereits erhöht worden. Bei Erlösen von 185 Mio. bis 195 Mio. EUR, solle das bereinigte EBITDA zwischen 18,0 Mio. und 20,0 Mio. EUR liegen. Das bereinigte EBIT werde unter Ausklammerung der mit dem Verkauf in Zusammenhang stehender Sondereffekte von 4,9 Mio. EUR zwischen 9,0 Mio. und 11,0 Mio. EUR erwartet. Neben der Ausweitung von Vertriebsaktivitäten von Mio Mio in Süddeutschland dürften auch die kurz vor dem Abschluss stehenden Preisverhandlungen mit einem großen LEH-Kunden ein solides Fundament für die Erreichung dieser Prognose bilden.
Im Halbjahresbericht und dem anschließenden Conference Call habe die Berentzen Gruppe plausibel dargelegt, wie sich die in Aussicht gestellten Ergebnisziele auch in einem von Kaufzurückhaltung geprägten Konsumumfeld würden erreichen lassen. Nach steilem Anstieg in den Vorjahren seien die Material- und Einkaufspreise etwas zurückgekommen. Im Zusammenspiel mit durchgesetzten Preiserhöhungen würden selbst nahezu auf Vorjahresniveau liegende Umsätze zu einer deutlichen Ausweitung der Margen und damit einhergehend zu einer Gewinnsteigerung führen. Zwar werde das Zahlenwerkdurch die beschriebenen Sonderbelastungen etwas getrübt, nichtsdestotrotz sei die Fokussierung auf margenstärkere Geschäftsbereiche ausdrücklich zu begrüßen.
Ingo Schmidt, Aktienanalyst der Montega AG, bekräftigt sein "kaufen"-Votum für die Berentzen-Gruppe-Aktie bei einem unveränderten Kursziel von 10,00 EUR. (Analyse vom 15.08.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Berentzen-Gruppe-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Berentzen-Gruppe-Aktie:
5,06 EUR +0,40% (15.08.2024, 09:30)
XETRA-Aktienkurs Berentzen-Gruppe-Aktie:
4,92 EUR -2,77% (15.08.2024, 10:50)
ISIN Berentzen-Gruppe-Aktie:
DE0005201602
WKN Berentzen-Gruppe-Aktie:
520160
Ticker-Symbol Berentzen-Gruppe-Aktie:
BEZ
Kurzprofil Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft:
Die Berentzen-Gruppe (ISIN: DE0005201602, WKN: 520160, Ticker-Symbol: BEZ) ist ein breit aufgestelltes Getränkeunternehmen mit den Geschäftsbereichen Spirituosen, Alkoholfreie Getränke und Frischsaftsysteme. Als einer der ältesten nationalen Hersteller von Spirituosen blickt die Berentzen-Gruppe auf eine Unternehmensgeschichte von über 250 Jahren zurück und ist heute mit bekannten Marken wie Berentzen und Puschkin sowie preisattraktiven Private-Label-Produkten in mehr als 60 Ländern weltweit präsent.
Im Geschäftsbereich Alkoholfreie Getränke stellt die Unternehmensgruppe Mineralwässer, Limonaden und Erfrischungsgetränke eigener Marken her und verfügt zudem über mehr als 50 Jahre Erfahrung im Konzessionsgeschäft, gegenwärtig als Lizenznehmerin für die Marke Sinalco. Unter der Marke Citrocasa bietet die Berentzen-Gruppe in ihrem dritten Geschäftsbereich darüber hinaus innovative Frischsaftsysteme an und bedient damit den Wachstumsmarkt der modernen, gesundheitsorientierten Getränke. Die Aktie der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft ist im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. (15.08.2024/ac/a/nw)
Archivbeitrag vom 15.08.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.