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B+S Banksysteme Aktie: Erstes Halbjahr mit einer EBIT-Verdopplung besser als erwartet

Münster (www.aktiencheck.de) - B+S Banksysteme-Aktienanalyse von SMC Research:

Dr. Adam Jakubowski, Aktienanalyst von SMC Research, stuft die Aktie der B+S Banksysteme AG (B+S) (ISIN: DE0001262152, WKN: 126215, Ticker-Symbol: DTD2) weiterhin mit "speculative buy" ein.

Die B+S Banksysteme AG habe für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2024/25 (per Ende Juni) gute Zahlen gemeldet und die Analystenerwartungen übertroffen. Vor allem der Gewinn habe sich sehr erfreulich entwickelt. Bei einem Umsatzwachstum um 3 Prozent auf knapp 6,0 Mio. Euro habe das EBIT auf 0,9 Mio. Euro mehr als verdoppelt werden können, sodass sich die EBIT-Marge von 7,2 auf 15,3 Prozent verbessert habe. Die deutlich überproportionale Ergebnisentwicklung sei einerseits auf das Wachstum der margenstarken Wartungs- und ASP-Erlöse und andererseits auf den reduzierten Einsatz von Freelancern und den dadurch stark gesunkenen Materialaufwand zurückzuführen.

Anders als der Vorstand, der für das Gesamtjahr einen stabilen Umsatz und ein leicht sinkendes Ergebnis prognostiziere, gehe der Analyst auf Basis der Halbjahreszahlen weiter davon aus, dass B+S den Umsatz leicht steigern könne. Bezüglich des EBIT, für den Jakubowski bisher ebenfalls einen Rückgang modelliert habe, rechne er nun sogar mit einem geringen Anstieg. Insgesamt sehe der Analyst das Unternehmen gut aufgestellt und auf einem guten Weg, um die hohe Profitabilität der früheren Jahre wieder nachhaltig zu erreichen. Nachdem im letzten Geschäftsjahr mit 13,7 Prozent zum ersten Mal seit 2017/18 eine zweistellige EBIT-Marge habe erreicht werden können, dürfte sie nach der aktualisierten Einschätzung des Analysten auch dieses Jahr in dieser Größenordnung liegen. Angesichts der ausgeprägten Kostendisziplin sollte sie bei einem fortgesetzten moderaten Umsatzwachstum in Zukunft weiter ansteigen können.

Das von Jakubowski anhand dieses Szenarios ermittelte Kursziel liege nun bei 4,70 Euro (zuvor: 4,30 Euro) und damit weit oberhalb des aktuellen Kurses. Diese deutliche Unterbewertung komme auch in anderen Kennzahlen zum Ausdruck: das diesjährige KGV sehe der Analyst bei 10,3, den Enterprise Value/EBIT bei 9,0 und die Kurs/Cashflow-Relation liege bei lediglich 5,4. Vor allem aber scheine das Unternehmen wieder zur alten Prognoseverlässlichkeit zurückzufinden, die das äußerst stabile Geschäftsmodell ja grundsätzlich ermögliche.

Sollte sich dieser Eindruck in den kommenden Quartalen bestätigen, erwägt Dr. Adam Jakubowski, Analyst von SMC Research, eine Reduktion der Risikoeinstufung seiner Schätzungen, bis dahin bestätigt er aber noch das bisherige Urteil "speculative buy". (Analyse vom 20.02.2025)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (20.02.2025/ac/a/nw)

Archivbeitrag vom 20.02.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.

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