Kulmbach (www.aktiencheck.de) - BP-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von BP plc (ISIN: GB0007980591, WKN: 850517, Ticker-Symbol: BPE5, London Stock Exchange-Symbol: BP) unter die Lupe.
Beim britischen Energieriesen stünden derzeit gleich mehrere Unternehmensbereiche gleichzeitig auf dem Prüfstand. Denn der aktuelle Vorstandschef Murray Auchincloss wolle möglichst rasch die Rendite nach oben treiben. Dabei schienen ihm kurzfristige Ergebnisse wichtiger als die strategische Aufstellung des Konzerns, immerhin einer der weltgrößten Energieproduzenten.
Auchincloss werde dabei natürlich auch von aktivistischen Investoren wie Paul Singer unter Druck gesetzt, denen es auch nicht um eine langfristig angelegte Strategie gehe, sondern nur darum, möglichst rasch möglichst viel Cash aus einem Unternehmen zu ziehen. Im Rahmen der eifrigen Suche nach geeigneten Objekten, die Auchincloss zu Geld machen könnte, sei er nun in Österreich angekommen. So wolle sich BP nun von seinem dortigen Tankstellengeschäft verabschieden. Nach Angaben des Energieriesen aus London habe man bereits den Verkaufsprozess der Sparte Mobility & Convenience in Österreich gestartet. Der Vorstand hoffe, dass bereits bis Ende September ein Käufer gefunden werden könne. Ziel von BP sei es, die komplette Abspaltung anschließend bis zum Ende des Jahres unter Dach und Fach zu bekommen. BP-Europachef Patrick Wendeler habe erklärt, der Vorstand wolle "das Portfolio des Downstream-Bereichs fokussieren".
Konzernangaben zufolge solle der Verkauf sämtliche BP-Tankstellen in Österreich betreffen. Die Transaktion würde auch das mit BP verbundene Flottengeschäft umfassen sowie die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge "BP Pulse" und auch BPs-Anteile am Terminal in Linz. Alle restlichen Aktivitäten in Österreich wollten die Briten hingegen weiterhin fortführen.
Der Verkauf des Tankstellengeschäfts in Österreich dürfte letztlich keinen allzu großen Einfluss auf die Entwicklung des Konzernergebnisses haben. Die günstig bewertete Dividendenperle bleibe eine solide Halteposition. Der Stoppkurs sollte nach wie vor bei 3,50 Euro belassen werden, so Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 27.03.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (27.03.2025/ac/a/a)
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von BP plc (ISIN: GB0007980591, WKN: 850517, Ticker-Symbol: BPE5, London Stock Exchange-Symbol: BP) unter die Lupe.
Beim britischen Energieriesen stünden derzeit gleich mehrere Unternehmensbereiche gleichzeitig auf dem Prüfstand. Denn der aktuelle Vorstandschef Murray Auchincloss wolle möglichst rasch die Rendite nach oben treiben. Dabei schienen ihm kurzfristige Ergebnisse wichtiger als die strategische Aufstellung des Konzerns, immerhin einer der weltgrößten Energieproduzenten.
Auchincloss werde dabei natürlich auch von aktivistischen Investoren wie Paul Singer unter Druck gesetzt, denen es auch nicht um eine langfristig angelegte Strategie gehe, sondern nur darum, möglichst rasch möglichst viel Cash aus einem Unternehmen zu ziehen. Im Rahmen der eifrigen Suche nach geeigneten Objekten, die Auchincloss zu Geld machen könnte, sei er nun in Österreich angekommen. So wolle sich BP nun von seinem dortigen Tankstellengeschäft verabschieden. Nach Angaben des Energieriesen aus London habe man bereits den Verkaufsprozess der Sparte Mobility & Convenience in Österreich gestartet. Der Vorstand hoffe, dass bereits bis Ende September ein Käufer gefunden werden könne. Ziel von BP sei es, die komplette Abspaltung anschließend bis zum Ende des Jahres unter Dach und Fach zu bekommen. BP-Europachef Patrick Wendeler habe erklärt, der Vorstand wolle "das Portfolio des Downstream-Bereichs fokussieren".
Konzernangaben zufolge solle der Verkauf sämtliche BP-Tankstellen in Österreich betreffen. Die Transaktion würde auch das mit BP verbundene Flottengeschäft umfassen sowie die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge "BP Pulse" und auch BPs-Anteile am Terminal in Linz. Alle restlichen Aktivitäten in Österreich wollten die Briten hingegen weiterhin fortführen.
Der Verkauf des Tankstellengeschäfts in Österreich dürfte letztlich keinen allzu großen Einfluss auf die Entwicklung des Konzernergebnisses haben. Die günstig bewertete Dividendenperle bleibe eine solide Halteposition. Der Stoppkurs sollte nach wie vor bei 3,50 Euro belassen werden, so Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 27.03.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (27.03.2025/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 27.03.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.