Wien (www.aktiencheck.de) - AGRANA-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:
Teresa Schinwald, Analystin der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der AGRANA Beteiligungs-AG (ISIN: AT000AGRANA3, WKN: A2NB37, Ticker-Symbol: AGB2, Wiener Börse-Symbol: AGR) unter die Lupe.
Einen Tag nach dem enttäuschenden Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr von Südzucker sei nun auch AGRANA mit Zahlen und Prognose gekommen. Beide hätten beim Ergebnis unter den Erwartungen gelegen, da es operativ vor allem bei Stärke und Zucker nicht optimal gelaufen sei.
AGRANA habe erste Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2023/24 veröffentlicht, die insgesamt hinter den Erwartungen zurückbleiben würden. Obwohl der Umsatz mit EUR 3.786,9 Mio. im Rahmen der Markterwartungen und leicht über den RBI-Schätzungen gelegen habe, sei das operative Ergebnis enttäuschend gewesen. Das EBIT habe mit EUR 151 Mio. auch nach Abzug von Einmaleffekten unter den Erwartungen gelegen. Auch das Ergebnis je Aktie (EPS) sei mit EUR 1,04 niedriger ausgefallen als erwartet. Obwohl AGRANA keine konkreten Gründe für die Ergebnisverschlechterung genannt habe, erinnere man sich an einige Warnungen aus der Telefonkonferenz zum dritten Quartal, in der auf das zunehmend schwierige Geschäftsumfeld durch Nachfragerückgang und Preisdruck, insbesondere in den Segmenten Stärke und Zucker, hingewiesen worden sei. Letzteres würde auch mit den Aussagen von Südzucker übereinstimmen, die am Vortag einen moderaten Ausblick gegeben habe.
Das Management erwarte, dass das EBIT 2024/25e deutlich unter dem Vergleichswert für 2023/24 liegen werde. Dies entspreche einem maximalen EBIT von EUR 136 Mio. Dies würde deutlich hinter der RBI-Schätzung von EUR 184 Mio. und dem Marktkonsens von EUR 183 Mio. zurückbleiben. AGRANA bekräftige in Übereinstimmung mit Südzucker, dass der Ergebnisrückgang bereits im ersten Quartal 2024/25e sichtbar sein werde. Die endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2023/24 würden am 14. Mai 2024 veröffentlicht.
Die letzte Empfehlung von Raiffeisen Research für die AGRANA-Aktie habe "halten" gelautet, so Teresa Schinwald, Analystin der Raiffeisen Bank International AG (RBI), in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 16.04.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
6. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat mit dem Emittenten eine Vereinbarung über die Erstellung von Anlageempfehlungen geschlossen.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity
Börsenplätze AGRANA-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs AGRANA-Aktie:
13,65 EUR +1,11% (16.04.2024, 16:23)
Wiener Börse-Aktienkurs AGRANA-Aktie:
13,55 EUR +0,37% (16.04.2024, 16:53)
ISIN AGRANA-Aktie:
AT000AGRANA3
WKN AGRANA-Aktie:
A2NB37
Ticker-Symbol AGRANA-Aktie:
AGB2
Wiener Börse-Symbol AGRANA-Aktie:
AGR
Kurzprofil AGRANA Beteiligungs-AG:
AGRANA (ISIN: AT000AGRANA3, WKN: A2NB37, Ticker-Symbol: AGB2, Wiener Börse-Symbol: AGR) zählt zu den führenden Zuckerunternehmen in Zentral- und Osteuropa. Veredelt werden landwirtschaftliche Rohstoffe zu einer Vielzahl von industriellen Produkten für die weiterverarbeitende Industrie. Die Gesellschaft produziert Stärkeprodukte in Europa, bietet zudem Bioethanol in Österreich und Ungarn an und gehört zu den wichtigsten europäischen Erzeugern von Fruchtsaftkonzentraten. Die Qualität der landwirtschaftlichen Produkte Zuckerrüben, Kartoffeln und Mais als Rohstoffbasis bildet gemeinsam mit der Effizienz der eingesetzten Verfahren, die zu ihrer Veredelung nötig sind, die Haupterfolgsfaktoren der AGRANA. Das Produktportfolio der Gesellschaft reicht dabei von Zucker für Lebensmittel, Stärke für Textilien und technische Anwendungen über Bioethanol als nachhaltiger, umweltschonender Treibstoff bis zu Fruchtzubereitungen für Joghurts und Fruchtsaftkonzentrate. Beliefert werden lokale Produzenten sowie große internationale Konzerne speziell der weiterverarbeitenden Nahrungsmittelindustrie. (16.04.2024/ac/a/a)
Teresa Schinwald, Analystin der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der AGRANA Beteiligungs-AG (ISIN: AT000AGRANA3, WKN: A2NB37, Ticker-Symbol: AGB2, Wiener Börse-Symbol: AGR) unter die Lupe.
Einen Tag nach dem enttäuschenden Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr von Südzucker sei nun auch AGRANA mit Zahlen und Prognose gekommen. Beide hätten beim Ergebnis unter den Erwartungen gelegen, da es operativ vor allem bei Stärke und Zucker nicht optimal gelaufen sei.
AGRANA habe erste Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2023/24 veröffentlicht, die insgesamt hinter den Erwartungen zurückbleiben würden. Obwohl der Umsatz mit EUR 3.786,9 Mio. im Rahmen der Markterwartungen und leicht über den RBI-Schätzungen gelegen habe, sei das operative Ergebnis enttäuschend gewesen. Das EBIT habe mit EUR 151 Mio. auch nach Abzug von Einmaleffekten unter den Erwartungen gelegen. Auch das Ergebnis je Aktie (EPS) sei mit EUR 1,04 niedriger ausgefallen als erwartet. Obwohl AGRANA keine konkreten Gründe für die Ergebnisverschlechterung genannt habe, erinnere man sich an einige Warnungen aus der Telefonkonferenz zum dritten Quartal, in der auf das zunehmend schwierige Geschäftsumfeld durch Nachfragerückgang und Preisdruck, insbesondere in den Segmenten Stärke und Zucker, hingewiesen worden sei. Letzteres würde auch mit den Aussagen von Südzucker übereinstimmen, die am Vortag einen moderaten Ausblick gegeben habe.
Das Management erwarte, dass das EBIT 2024/25e deutlich unter dem Vergleichswert für 2023/24 liegen werde. Dies entspreche einem maximalen EBIT von EUR 136 Mio. Dies würde deutlich hinter der RBI-Schätzung von EUR 184 Mio. und dem Marktkonsens von EUR 183 Mio. zurückbleiben. AGRANA bekräftige in Übereinstimmung mit Südzucker, dass der Ergebnisrückgang bereits im ersten Quartal 2024/25e sichtbar sein werde. Die endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2023/24 würden am 14. Mai 2024 veröffentlicht.
Die letzte Empfehlung von Raiffeisen Research für die AGRANA-Aktie habe "halten" gelautet, so Teresa Schinwald, Analystin der Raiffeisen Bank International AG (RBI), in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 16.04.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
6. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat mit dem Emittenten eine Vereinbarung über die Erstellung von Anlageempfehlungen geschlossen.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity
Börsenplätze AGRANA-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs AGRANA-Aktie:
13,65 EUR +1,11% (16.04.2024, 16:23)
Wiener Börse-Aktienkurs AGRANA-Aktie:
13,55 EUR +0,37% (16.04.2024, 16:53)
ISIN AGRANA-Aktie:
AT000AGRANA3
WKN AGRANA-Aktie:
A2NB37
Ticker-Symbol AGRANA-Aktie:
AGB2
Wiener Börse-Symbol AGRANA-Aktie:
AGR
Kurzprofil AGRANA Beteiligungs-AG:
AGRANA (ISIN: AT000AGRANA3, WKN: A2NB37, Ticker-Symbol: AGB2, Wiener Börse-Symbol: AGR) zählt zu den führenden Zuckerunternehmen in Zentral- und Osteuropa. Veredelt werden landwirtschaftliche Rohstoffe zu einer Vielzahl von industriellen Produkten für die weiterverarbeitende Industrie. Die Gesellschaft produziert Stärkeprodukte in Europa, bietet zudem Bioethanol in Österreich und Ungarn an und gehört zu den wichtigsten europäischen Erzeugern von Fruchtsaftkonzentraten. Die Qualität der landwirtschaftlichen Produkte Zuckerrüben, Kartoffeln und Mais als Rohstoffbasis bildet gemeinsam mit der Effizienz der eingesetzten Verfahren, die zu ihrer Veredelung nötig sind, die Haupterfolgsfaktoren der AGRANA. Das Produktportfolio der Gesellschaft reicht dabei von Zucker für Lebensmittel, Stärke für Textilien und technische Anwendungen über Bioethanol als nachhaltiger, umweltschonender Treibstoff bis zu Fruchtzubereitungen für Joghurts und Fruchtsaftkonzentrate. Beliefert werden lokale Produzenten sowie große internationale Konzerne speziell der weiterverarbeitenden Nahrungsmittelindustrie. (16.04.2024/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 16.04.2024. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.