Wien (www.aktiencheck.de) - AGRANA-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:
Philip Hettich, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der AGRANA Beteiligungs-AG (ISIN: AT000AGRANA3, WKN: A2NB37, Ticker-Symbol: AGB2, Wiener Börse-Symbol: AGR) unter die Lupe.
AGRANA habe Ergebnisse für das dritte Quartal gemeldet, die schwächer als erwartet ausgefallen seien, was hauptsächlich auf das Zuckersegment zurückzuführen gewesen sei, das durch eine robuste Leistung im Obstsegment nicht habe ausgeglichen werden können.
Der Umsatz im dritten Quartal habe sich auf EUR 846 Mio. belaufen, was einem Rückgang von 14% entspreche und leicht unter der Analystenschätzung von EUR 873 Mio. liege. Das EBIT habe sich auf EUR -5,5 Mio. belaufen, was einem deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von EUR +38,5 Mio. und einem leichten Rückgang gegenüber der Analystenprognose von EUR -3,7 Mio. entspreche.
Der Umsatzrückgang sei dabei zum Großteil auf eine schwache Entwicklung im Zuckersegment zurückzuführen, wo sich der Umsatz um 30,8% auf EUR 213 Mio. reduziert habe. Hauptverantwortlich dafür seien schwache Zuckerpreise sowie höhere Produktionskosten aufgrund geringerem Zuckergehalt der Rüben. Auch das Segment Stärke habe einen Umsatzrückgang um 20% auf EUR 234 Mio. verzeichnet. Das Segment Frucht hingegen habe eine positive Entwicklung mit einem Umsatzwachstum von 2,9% im Jahresvergleich auf EUR 399 Mio. verzeichnet.
Wie erwartet habe der operative Cashflow in den ersten drei Quartalen des Jahres einen soliden Anstieg von +44,4% aufgrund eines besseren Nettoumlaufvermögens von EUR +27,6 Mio. gegenüber EUR -137 Mio. im Vorjahr verzeichnet. Die Investitionsausgaben hätten mit EUR 72,4 Mio. auf Vorjahresniveau gelegen. Der Free Cashflow habe sich somit auf EUR 87,8 Mio. (gegenüber EUR 40,3 Mio. im Vorjahr) verbessert. Infolgedessen sei die Nettoverschuldung im Jahresvergleich um 4% gesunken, wodurch sich der Verschuldungsgrad auf 50,5% verbessert habe.
AGRANA habe den Ausblick für das Geschäftsjahr 24/25 unverändert gelassen und erwarte weiterhin einen sehr deutlichen Rückgang des EBIT (d.h. eine Reduzierung um über 50%). Das Unternehmen gehe weiterhin von einem Betriebsergebnis vor außerordentlichen Posten und Joint Ventures in der Größenordnung von EUR 55 Mio. bis EUR 75 Mio. aus. Dies impliziere ein Ergebnis für das vierte Quartal zwischen EUR 1 Mio. und EUR 21 Mio. Mit EUR 10 Mio. liege der Analyst mit seinen Schätzungen ungefähr in der Mitte dieser Spanne.
Die letzte Empfehlung für die AGRANA-Aktie lautete "Halten", so Philip Hettich, Analyst der Raiffeisen Bank International AG. (Analyse vom 15.01.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
6. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat mit dem Emittenten eine Vereinbarung über die Erstellung von Anlageempfehlungen geschlossen.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (15.01.2025/ac/a/a)
Philip Hettich, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der AGRANA Beteiligungs-AG (ISIN: AT000AGRANA3, WKN: A2NB37, Ticker-Symbol: AGB2, Wiener Börse-Symbol: AGR) unter die Lupe.
AGRANA habe Ergebnisse für das dritte Quartal gemeldet, die schwächer als erwartet ausgefallen seien, was hauptsächlich auf das Zuckersegment zurückzuführen gewesen sei, das durch eine robuste Leistung im Obstsegment nicht habe ausgeglichen werden können.
Der Umsatz im dritten Quartal habe sich auf EUR 846 Mio. belaufen, was einem Rückgang von 14% entspreche und leicht unter der Analystenschätzung von EUR 873 Mio. liege. Das EBIT habe sich auf EUR -5,5 Mio. belaufen, was einem deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von EUR +38,5 Mio. und einem leichten Rückgang gegenüber der Analystenprognose von EUR -3,7 Mio. entspreche.
Der Umsatzrückgang sei dabei zum Großteil auf eine schwache Entwicklung im Zuckersegment zurückzuführen, wo sich der Umsatz um 30,8% auf EUR 213 Mio. reduziert habe. Hauptverantwortlich dafür seien schwache Zuckerpreise sowie höhere Produktionskosten aufgrund geringerem Zuckergehalt der Rüben. Auch das Segment Stärke habe einen Umsatzrückgang um 20% auf EUR 234 Mio. verzeichnet. Das Segment Frucht hingegen habe eine positive Entwicklung mit einem Umsatzwachstum von 2,9% im Jahresvergleich auf EUR 399 Mio. verzeichnet.
Wie erwartet habe der operative Cashflow in den ersten drei Quartalen des Jahres einen soliden Anstieg von +44,4% aufgrund eines besseren Nettoumlaufvermögens von EUR +27,6 Mio. gegenüber EUR -137 Mio. im Vorjahr verzeichnet. Die Investitionsausgaben hätten mit EUR 72,4 Mio. auf Vorjahresniveau gelegen. Der Free Cashflow habe sich somit auf EUR 87,8 Mio. (gegenüber EUR 40,3 Mio. im Vorjahr) verbessert. Infolgedessen sei die Nettoverschuldung im Jahresvergleich um 4% gesunken, wodurch sich der Verschuldungsgrad auf 50,5% verbessert habe.
AGRANA habe den Ausblick für das Geschäftsjahr 24/25 unverändert gelassen und erwarte weiterhin einen sehr deutlichen Rückgang des EBIT (d.h. eine Reduzierung um über 50%). Das Unternehmen gehe weiterhin von einem Betriebsergebnis vor außerordentlichen Posten und Joint Ventures in der Größenordnung von EUR 55 Mio. bis EUR 75 Mio. aus. Dies impliziere ein Ergebnis für das vierte Quartal zwischen EUR 1 Mio. und EUR 21 Mio. Mit EUR 10 Mio. liege der Analyst mit seinen Schätzungen ungefähr in der Mitte dieser Spanne.
Die letzte Empfehlung für die AGRANA-Aktie lautete "Halten", so Philip Hettich, Analyst der Raiffeisen Bank International AG. (Analyse vom 15.01.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
6. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat mit dem Emittenten eine Vereinbarung über die Erstellung von Anlageempfehlungen geschlossen.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (15.01.2025/ac/a/a)
Archivbeitrag vom 15.01.2025. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.