Die Aktien von Rheinmetall (-16,1%) litten gestern unter der am Vorabend nach Börsenschluss erneut gesenkten Jahresprognose, so die Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Rheinmetall senkt Jahresprognose - Micron setzt Pläne für Speicherchip-Werk in Taiwan aus - LANXESS überrascht positiv
Unternehmensmeldungen

Während Mitbewerber im Lichte des Enthusiasmus für Verteidigungsausgaben steigende Umsätze vermelden würden, habe der deutsche Rüstungskonzern seine ambitionierten Ziele etwas zurückschrauben müssen und rechne für heuer nun mit einem Anstieg des Konzernumsatzes auf rund EUR 13,2 Mrd. (2025: EUR 9,94 Mrd.). Bislang habe man eine Bandbreite von EUR 13,7 bis 14,2 Mrd. in Aussicht gestellt. Daneben würden die Märkte durch den Wahlsieg der US-Demokraten bessere Perspektiven für Frieden sehen, was zu einer generellen Begrenzung von Rüstungsausgaben führen könnte.
Micron Technology (-17,5%) habe Berichten zufolge Pläne für ein Speicherchip-Werk in Taiwan aufgrund eines langwierigen Arbeitskonflikts ausgesetzt. Daneben habe der Kurs unter der generellen Aberkaufsstimmung bei Tech-Werten gelitten.
Die Aktien des dänischen Logistikunternehmens Moller-Maersk (-6%) seien eingebrochen, nachdem die Prognoseanhebung und die Ergebnisse des dritten Quartals der weltweit zweitgrößten Reederei hinter den Schätzungen der Analysten zurückgeblieben seien.
LANXESS (+6%) habe im dritten Quartal ein leicht über den Erwartungen liegendes bereinigtes EBITDA eingefahren. Weiters habe der freie Cashflow die Schätzung der Analysten deutlich übertroffen. Für das bereinigte EBITDA peile man nun das Erreichen des oberen Endes der Prognosespanne von EUR 450 bis 500 Mio. an.
Air France-KLM (+12,1%) profitiere von den deutlich besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen sowie von der Entscheidung des Europäische Gerichtshofs zugunsten von Air France-KLM in Bezug auf Staatshilfen während der Corona-Krise. Demnach sei die Klage von Ryanair für nichtig erklärt worden.
War dieser Artikel hilfreich?
Die Inhalte auf AktienCheck.de dienen ausschließlich der Information und stellen keine individuelle Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Wertpapiergeschäfte sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals verbunden.