Autsch! Diese Kursentwicklung verursacht ernsthafte Schmerzen, denn mit einem Kursverlust von 6,36% war es der schwächste Handelstag seit März 2020, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt im Kommentar zum Nasdaq 100 (ISIN: US6311011026, WKN: A0AE1X).
Nasdaq 100: Die volle Breitseite
Der Nasdaq-100® verliert 6,36% und durchbricht wichtige Unterstützungen – laut HSBC rückt nun die Marke von 26.000 Punkten in den Fokus.

Charttechnisch habe der Nasdaq-100® gestern nicht nur ein Abwärtsgap (28.276 zu 28.078 Punkte) einstecken und die 200-Tage-Linie (akt. bei 27.977 Punkten) preisgeben müssen, sondern letztlich habe das Technologieaktienbarometer auch noch das Julitief bei 27.176 Punkten unterschritten. Aufgrund dieser negativen Weichenstellungen habe die Gefahr einer Topbildung spürbar zugenommen. Die verschiedenen Hochpunkte bei rund 26.000 Punkten würden jetzt den nächsten Auffangbereich markieren. Von Herbst 2025 bis Ende Januar 2026 habe der Nasdaq-100® auf diesem Niveau mehrfach wichtige Wendepunkte etabliert, ehe im April endgültig der Ausbruch nach oben gelungen sei. Insgesamt gehe es zunächst darum, ein neues Marktgleichgewicht zu finden. Für einen kleinen Hoffnungsschimmer sorge dabei der MACD. Zwar sei der Trendfolger weiterhin "short" positioniert, doch der Indikator notiere bereits auf einem niedrigen Niveau. Um allerdings den größten Druck von den Technologiewerten zu nehmen, müsste zumindest das oben genannte Julitief zeitnah zurückerobert werden.
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