Am Mittwoch, dem 4. November 2026, ging es im DAX auf breiter Front nach oben: Der deutsche Leitindex legte gegenüber den Schlusskursen vom Dienstag um rund 2,3 Prozent zu. 36 der 40 Mitglieder schlossen im Plus, nur vier im Minus. An der Spitze stand Heidelberg Materials, am anderen Ende markierte Siemens Energy den schwächsten Wert des Tages.
DAX legt rund 2,3 Prozent zu: Heidelberg Materials führt die Gewinnerliste an
Breiter Aufschwung im DAX am Mittwoch: Der Index gewann rund 2,3 Prozent, Heidelberg Materials und Zalando zogen kräftig an, Siemens Energy rutschte dagegen deutlich ab.

- DAX, Mittwoch, 4. November 2026
- rund +2,3 %
- Werte gestiegen / gefallen
- 36 / 4
- Heidelberg Materials, stärkster Wert
- +9,55 %
- Siemens Energy, schwächster Wert
- -7,95 %
Der Baustoffkonzern aus Heidelberg setzte sich mit einem Plus von 9,55 Prozent auf 171,50 Euro an die Spitze. Der Satz nach oben folgte auf die Vorlage der Quartalszahlen: Wie AktienCheck berichtete, stieg der Umsatz um 10,4 Prozent auf 6,41 Milliarden Euro, der Gewinn in Europa legte um 14,6 Prozent zu, und das Unternehmen bestätigte seine Jahresziele. Dicht dahinter zog Zalando an: Die Aktie des Berliner Online-Modehändlers kletterte um 8,54 Prozent auf 27,45 Euro. Auf Rang drei sprang die Deutsche Bank aus Frankfurt am Main um 6,88 Prozent auf 32,56 Euro.
Auch Scout24 legte deutlich zu: Der Berliner Betreiber von Immobilienportalen gewann 6,66 Prozent auf 91,25 Euro. BMW rückte um 5,50 Prozent auf 60,98 Euro vor, und das, obwohl der Münchner Autobauer seine Jahresprognose gesenkt hat. Nach einem Bericht von AktienCheck brach der Absatz in China um 24,8 Prozent ein, die Automobilsparte erwartet nur noch eine EBIT-Marge von -0,5 bis 0,5 Prozent.
Auf der Verliererseite rutschte Siemens Energy um 7,95 Prozent auf 119,46 Euro ab. Der Essener Baukonzern Hochtief gab um 4,97 Prozent auf 363,60 Euro nach, Infineon verlor 4,12 Prozent auf 50,24 Euro. Kaum bewegt zeigte sich Rheinmetall: Die Papiere des Düsseldorfer Rüstungskonzerns schlossen mit einem Minus von 0,14 Prozent bei 1.003,40 Euro. Zu den schwächsten Werten zählte auch der Diagnostikkonzern Qiagen, der allerdings noch um 0,47 Prozent auf 45,23 Euro zulegte.
Abseits der Spitzenplätze sorgten mehrere Unternehmen mit Nachrichten für Gesprächsstoff. Continental hob nach Angaben von AktienCheck seine Free-Cashflow-Prognose für 2026 auf bis zu 1,3 Milliarden Euro an, der Gewinn stieg um 6,7 Prozent, die operative Marge erreichte 14,9 Prozent; bereits am Vortag war ein Milliardenverkauf freigegeben worden. Fresenius hob ebenfalls die Prognose für 2026 an, das operative Ergebnis stieg laut AktienCheck um 10 Prozent, der Gewinn je Aktie um 14 Prozent. Bayer hatte am Dienstag Geschäftszahlen vorgelegt, RWE erhielt drei Kraftwerkszuschläge. Commerzbank und Deutsche Telekom legen am 5. November ihre Quartalszahlen vor.
Quelle: Mittwoch, 4. November 2026, Vergleich mit dem Schluss vom Dienstag, 3. November 2026
Quelle: Mittwoch, 4. November 2026, Vergleich mit dem Schluss vom Dienstag, 3. November 2026
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