IVG Immobilien=5,447 Milliarden € Schulden

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eröffnet am: 01.04.11 04:24 von: Moneymachine Anzahl Beiträge: 14850
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01.04.11 04:24 #1 IVG Immobilien=5,447 Milliarden € Schulden
Prost Mahlzeit !!



Der Verschuldungsgrad von 607 Prozent ist fast doppelt so hoch wie bei Pro Sieben Sat 1. Die Nettoschulden belaufen sich bei einem Eigenkapital von 898 Millionen Euro auf 5,447 Milliarden Euro.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...mp;a=false#image  
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14824 Postings ausgeblendet.
10.11.15 12:02 #14826 Gläubigerversammlung vom 20. März 2014 .
Kursrutsch hat geschrieben, dass die IVG-Aktionäre sich am 20. März 2014 vor dem Amtsgericht Bonn selbst enteignet hätten. Das stimmt in der Form nur bedingt, denn eine große Zahl von IVG-Aktien war bei der Gläubigerversammlung nicht mehr im Besitz der einstigen IVG-Aktionäre. Die IVG-Gläubiger hatten seit Januar 2014 damit begonnen, die IVG-Aktien zu Kursen um 0,04 bis 0,011 €  -millionenfach - aufzukaufen. ---Am 20. März 2014 stimmten die anwesenden tatsächlichen IVG-Aktionäre fast ausschließlich mit Nein; doch sie hatten leider nicht die großen Stückzahlen gehabt. Da gab es IVG-Kleinaktionäre , die für ihre Altbestände Nein Stimmen in folgender Zahl abgaben:  840,  1.135,  2.746,   11.300,   9,   17,  25.000;   35   usw.

Dagegen hatten die Fonds Ja-Stimmen in einer Stückzahl von 2.500.000;   1.300.000;  8.500.000 zur Verfügung gehabt.  
15.11.15 17:30 #14827 Arcandor-Pleite wird für Gläubiger praktisch .
Totalausfall

da lobe ich mir doch die IVG-Pleite
da haben sich nur Aktionäre selbst enteignet
selbst enteignet und noch dazu auf ner Gläubigerversammlung
ha ha ha
 
19.11.15 18:14 #14828 Bei der Arcandor-Insolvenz hat das ESUG-R.
nicht gegolten!  Die Arcandor-Insolvenz hat im Juni 2009 begonnen, während das ESUG erst am 1. März 2012 in Kraft getreten ist. --- Zudem hätten die Arcandor-Gläubiger sich nicht für eine Planinsolvenz entschieden, denn bei Praktiker ist diese z.B. auch nicht beantragt worden. --- Bei IVG war tatsächlich noch ein großes Immobilienvermögen vorhanden, so daß es für die Gläubiger etwas zu holen gab. Die Sache mit der Selbstenteignung ist eine ungerechte Beschuldigung, denn die Gläubiger haben sich im Frühjahr 2014 sehr günstig mit IVG-Aktien eingekauft. Zudem hat der IVG-Hauptaktionär Mann - womöglich einen großen Teil seiner 40 Millionen IVG-Aktien an die Gläubiger zu 0,06 bis 0,07 € abgegeben.  Die Gläubiger hatten sich somit die Aktionärsstimmen sehr billig zusammengekauft. Stimmen gegen Geld, so funktioniert das neue ESUG!  
25.11.15 13:13 #14829 Weitere Ablehnungen vom Bverfg
http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/..._2bvr209114.html

Weitere unter Entscheidungen zu finden.

Missbrauchsgebühren für Anwältin (wohl Berdolt und Schubert??)
.
Wo wurde hier ein Rechtsweg missbraucht wenn durch Tricks Vermögen wegerechnet wird?  
25.11.15 18:02 #14830 Zurück zum LG
So wie ich das lese muss erst Beschwerde vor dem Landgericht gestellt werden.  
25.11.15 19:56 #14831 Itsch ower. ...
26.11.15 20:24 #14832 Formfehler,
wie amateurhaft!  
27.11.15 21:11 #14833 Oder ganz Profi (- tabel)...
Soweit ich die Info bekommen hatte wäre das Honorar für eine Verfassungsbeschwerde bei ca. 1000 Euro gelegen,...also alles in allem nach Abzug von 200 Euro ein Überschuss von 800 Euro.

Unbegründet war meine selbst verfasste Beschwerde nicht, zur Entscheidung wurde sie aber auch nicht angenommen. Eine kleine Würdigung der Mühen mit ein paar Gründen wie in sonstigen Entscheidungen hätte es aber schon sein können.  
04.12.15 12:08 #14834 IVG Finance B.V. Announcement
06.04.16 13:21 #14835 Neue Aktien
Gestern und heute gehandelt bei Valora Effektenhandel zu Kursen von 200 bis 222 Euro

http://valora.de/valora/kurse?isin=DE000A11QXV6

Zur Erinnerung:

Wandelanleiheinhaber bekamen laut Insolvenzplan ca. 2,494 Mio Aktien je 110 Euro (400*68%/110) was einer Quote von ca. 68% entsprach. Bei den hier über Valora erzielten Preisen liegt die tatsächliche Quote natürlich weit über 100%...
.

   
07.04.16 09:41 #14836 Löschung

Moderation
Moderator: mis
Zeitpunkt: 07.04.16 09:49
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unerwünschte Verlinkung

 

 
17.04.16 13:43 #14837 Ebit von 521,6 Mio. Euro für 205
http://www.immobilien-zeitung.de/135945/...ember-bereit-fuer-neustart

und das wahrscheinlich ohne weiters Geld nach der Übernahme in die Firma reingesteckt zu haben. Und das schönste ist, alle die Berater und Restrukturierer wurden aus der Fimenkasse bezahlt. So sieht Selbstbedienung aus in Deutschland, gewußt wie.  
20.04.16 20:44 #14838 Bilanzgewinn 2015 1,2 Mrd
Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.212.708.720,63 laut Bundesanzeiger vom 20.04.2016

3,4 Mrd Immobilien + die Kavernen  
23.04.16 12:23 #14839 Wertlose Ausbuchung
Ich gehöre auch zu den IVG-Geschädigten. Ich greife noch einmal das Thema der steuerlichen Behandlung der Verluste auf. Es gab ja die unterschiedliche Behandlung zwischen denjenigen, die von einer wertlosen Ausbuchung betroffen waren und denjenigen, die kurz vorher noch zu einem symbolischen Cent-Betrag verkauften.

Nunmehr hat das Finanzamt bei mir diese Ungleichbehandlung korrigiert. Das heißt, der Verlust wurde auch für die wertlose Ausbuchung anerkannt. Ich erhielt Steuer zurück für andere Verkaufsgewinne, der verbleibende Verlust wurde mir bescheinigt. Hintergrund ist eine BFH-Entscheidung (BFH, Urteil vom 12.5.2015 – IX R 57/13). Hier hat die Rechtsprechung wenigstens für einen kleinen Teilaspekt Gerechtigkeit hergestellt. Wie es den anderen erging, die keinen Einspruch beim Finanzamt eingelegt hatten, weiß ich nicht. Vermutlich gucken die in die Röhre.

Ich bin froh, dass das geklärt ist. Traurig bleibt es freilich, dass man in Anbetracht des skandalösen Umgangs mit den Kleinaktionären noch so stark dafür kämpfen musste, wenigstens die Verluste steuerlich anerkannt zu bekommen.  
13.05.16 23:23 #14840 Positive Fortführungsprognose
https://www.jurion.de/de/news/338981/...en-der-Entschaedigungspflicht

"Entschädigungspflicht für den Verlust von Anteilseigentum in der Insolvenz"

 
27.05.16 14:54 #14841 Beitrag 13.5.2016
Interessant! Ist ein Interessenvertreter bekannt, der die Interessen der Aktionäre diesbezüglich wahrnehmen würde, die lediglich die Ausbuchung als "wertlos" hinnehmen mussten und nicht einmal vom FA (wie zuvor beschrieben) den Verlust angerechnet bekommen?  
14.06.16 11:53 #14842 Klagen
Laufen noch irgendwelche Klagen?  
30.06.16 21:28 #14843 nichts neues
aber eine schöne Auflistung der Beschlüsse:

https://dejure.org/dienste/vernetzung/...;Aktenzeichen=6%20T%20178/14  
07.07.16 18:21 #14844 Gibt doch schöne neue Namen...
30.08.16 23:00 #14845 davon kann man schon ausgehen,
für 2 Milliarden Schulden kriegen die neuen Besitzer locker 3 Milliarden wieder und es bleibt noch was übrig...

damit sind sie aber mehr als 100% entschädigt. Im Sinne der Gerechtigkeit müsste die Differenz mindestens an die anderen Gläubiger und dann an die alten Aktionäre ausgezahlt werden.

Ich befürchte, dass die deutsche Gesetzgebung einer anderen Meinung ist. Da wäre ich bei TTIP schon optimistischer....
 

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06.10.16 14:26 #14848 OfficeFirst WKN A2ASHC
Immobilien mit fast 7% Rendite laut Prospekten...
Danke Amtsgericht und Landgericht Bonn!!  
17.11.16 20:30 #14849 Update zur ausserordentlichen HV am 23.12.
Ausschüttung von einer 1 MRD Euro oder 80 Euro je Aktie geplant

Laut Bundesanzeiger vom 15.11.2016, Einladung zur HV , haben sich 50 MIO Euro an Gläubiger gemeldet die
Ansprüche geltend gemacht haben. Wer waren diese Gläubiger denn noch? Bei 12,5 Mio Aktien der neuen IVG bedeutet es 4 Euro je Aktie. Zahlen die Aktionäre diese 4 Euro um direkt an die Dividende zu kommen ??

Nicht vergessen... Es bleiben nach Verkauf von Office First schlappe 1,3 MRD plus X über, 4 % (ca. 50 Mio) können werden noch fließen.

Storage Etzel und Triuva sind noch da. Mit dem Verkaufserlös der Private Funds GmbH hat man wohl das Insolvenzverfahren finanziert. Also sollten doch mehr als die 1,75 Mrd der Schulden, die die Hedgefonds getauscht haben am Ende noch rauszuholen sein.

 
21.12.16 12:51 #14850 Paragraph 233 Aktiengesetz
(2) Die Zahlung eines Gewinnanteils von mehr als vier vom Hundert ist erst für ein Geschäftsjahr zulässig, das später als zwei Jahre nach der Beschlußfassung über die Kapitalherabsetzung beginnt. Dies gilt nicht, wenn die Gläubiger, deren Forderungen vor der Bekanntmachung der Eintragung des Beschlusses begründet worden waren, befriedigt oder sichergestellt sind, soweit sie sich binnen sechs Monaten nach der Bekanntmachung des Jahresabschlusses, auf Grund dessen die Gewinnverteilung beschlossen ist, zu diesem Zweck gemeldet haben.....

1.000.000.000 ist etwas mehr....
Wer hat Anspruch ? Wer kann Gläubiger sein im Sinne dieses Absatz?    
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