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Bislang gute Entwicklung des Wintergetreides in der EU




20.02.18 15:39
Commerzbank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Prognoseeinheit MARS der EU-Kommission sieht bisher keine nennenswerten Schäden am Wintergetreide durch winterliche Witterung in der EU, so die Analysten der Commerzbank.

Vielmehr sei die Entwicklung des Wintergetreides bisher unproblematisch verlaufen. Auch bis zum Ende des Monats würden keine Beeinträchtigungen erwartet. Allerdings bestehe nach MARS weiterhin die Gefahr, dass insbesondere im Westen und Süden der EU die wegen der bisher milden Witterung nicht oder nur ansatzweise ausgehärteten Pflanzen bei einem späteren harschen Kälteeinbruch leiden könnten. Im Süden der EU, insbesondere Portugal und die südlichen Teile Spaniens und Italiens bestehe zudem ein Regendefizit. Dieses werde derzeit noch nicht als dramatisch eingestuft. Sollte es anhalten, könnte es in späteren Entwicklungsphasen allerdings zu Problemen führen. In ihrem Blick über die EU hinaus könne MARS auch für die Ukraine und Russland bisher nur geringfügige und lokal begrenzte Schäden erkennen.

Ein Schlaglicht auf die bisher recht unproblematische Entwicklung in der EU werfe die Bewertung des Winterweizens im größten EU-Weizenstaat Frankreich durch die französische Behörde FranceAgriMer. Sie attestiere den Winterweizenpflanzen zu 84% einen guten oder sehr guten Zustand. In Frankreich habe es in vielen Landesteilen über den Winter sogar mehr Niederschlag als üblich gegeben. Im letzten Jahr hätten allerdings zum gleichen Zeitpunkt sogar 92% der Winterweizenpflanzen das Prädikat gut oder sehr gut erhalten. (20.02.2018/ac/a/m)





 
 
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